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Aktuelle Corona-Zahlen für Deutschland: Fallzahlen von heute 30.07.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 8.439 Neuinfektionen in Deutschland binnen 24 Stunden - Zahlen steigen wieder

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Inhalt des Artikels

Das sind 2.532 Fälle weniger als am vergangenen Freitag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 2.089 Neuinfektionen.

In den letzten sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 14.043 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 16,9 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 12.121 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 14,6 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Die aktuellen Daten wurden am Freitagmorgen - mit Stand 30.07.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht. Spätere Anpassungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die erfassten tagesaktuellen Zahlen unterliegen starken Schwankungen. Beispielsweise, weil am Wochenende weniger Testungen durchgeführt werden oder es zu Verzögerungen in der Meldekette kommen kann.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt rund 3,77 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 91.658 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings schätzt das Robert-Koch-Institut auch, dass rund 3,65 Millionen Corona-Patienten wieder genesen sind.

Nach aktuellem Stand gelten noch geschätzt 24.297 Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Anstieg um 603 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten rund 51,0 Millionen Menschen eine erste Dosis von einem der zugelassenen Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 112.518 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 61,26 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen kompletten Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei fast allen erlaubten Impfstoffen eine weitere Dosis. Einzig der Impfstoff von Johnson & Johnson gilt bereits nach der ersten Impfung aus ausreichend. In Deutschland gelten bislang rund 42,66 Millionen Menschen als vollständig geschützt. Im Vergleich zum Vortag wurden 419.503 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 51,3 Prozent.

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Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 29 bei 584.229. Davon wurden zuletzt 13.710 als positiv ausgewertet, eine Quote von 2,35 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 1,64 Prozent, von 597.892 Tests waren damals 9.808 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Berchtesgadener Land. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 60,4 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Region mit den wenigsten Infektionen ist Emden, hier wurden in den letzten sieben Tagen keine Neuinfektionen gemeldet - die Inzidenz liegt bei 0.

In den letzten sieben Tagen meldeten sieben Städte und Kreise keine neuen Infektionen. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland keine Region, die den 100er-Inzidenzwert überschreitet. Gleichzeitig gibt es drei Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen der Corona-Regeln möglich. Einen Inzidenzwert von unter 50 gibt es zurzeit in 398 Städten und Kreisen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge aktuell bei 0,85. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,9.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere örtliche Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert spürbar. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 350 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 181 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 3.508 von 19.028 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 30.07.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 1.565 Neuinfektionen, 14,1 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 1.865 Neuinfektionen, 14,21 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 983 Neuinfektionen, 26,79 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 188 Neuinfektionen, 7,45 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 147 Neuinfektionen, 21,58 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 564 Neuinfektionen, 30,53 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 1.191 Neuinfektionen, 18,94 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 132 Neuinfektionen, 8,21 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 1.265 Neuinfektionen, 15,83 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 4.039 Neuinfektionen, 22,5 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 727 Neuinfektionen, 17,76 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 214 Neuinfektionen, 21,68 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 257 Neuinfektionen, 6,31 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 116 Neuinfektionen, 5,29 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 688 Neuinfektionen, 23,69 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 102 Neuinfektionen, 4,78 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 30.07.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 505.530 nachgewiesene Infektionen, 10.393 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 653.520 nachgewiesene Infektionen, 15.338 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 182.694 nachgewiesene Infektionen, 3.583 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 109.233 nachgewiesene Infektionen, 3.817 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 27.871 nachgewiesene Infektionen, 493 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 78.959 nachgewiesene Infektionen, 1.615 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 294.768 nachgewiesene Infektionen, 7.587 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 44.438 nachgewiesene Infektionen, 1.180 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 264.988 nachgewiesene Infektionen, 5.817 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 826.881 nachgewiesene Infektionen, 17.292 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 157.467 nachgewiesene Infektionen, 3.906 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 42.087 nachgewiesene Infektionen, 1.029 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 286.638 nachgewiesene Infektionen, 10.135 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 99.525 nachgewiesene Infektionen, 3454 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 65.358 nachgewiesene Infektionen, 1.638 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 129.208 nachgewiesene Infektionen, 4.381 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 97.969 Fälle (2,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 279.299 Fälle (7,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 1.119.298 Fälle (29,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 1.434.001 Fälle (38 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 546.745 Fälle (14,5 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 288.943 Fälle (7,7 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 2.807 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben verschiedene Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für schwerwiegende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.820.007 Fälle (48,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.928.965 Fälle (51,2 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 20.090 Fälle (0,5 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.