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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 30.11.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 11.169 Neuinfektionen und 123 neue Todesfälle in Deutschland binnen 24 Stunden

Das Coronavirus beschäftigt das Land, täglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 11.169 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.053.869 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 16.246 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 738.974 genesene Corona-Patienten.

Die momentane Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Nach aktuellem Stand von die 30.11.2020 0:00 Uhr, gelten somit noch 298.649 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Rückgang um 5.760 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 11.169 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 123 neue Todesfälle gemeldet, 16.806 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 115.084 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 138,4 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 128310 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Passau. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 579,5 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Der Kreis Hildburghausen ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 579,1 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Bautzen. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 407,3 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 372 Regionen, die den 50er-Grenzwert überschreiten. Nur ein einziger Kreis/eine einzige Stadt meldete in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge gegenwärtig bei 0,94. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,86.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert merklich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig heftig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.901 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.300 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.869 von 21.540 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 30.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 14.725 Neuinfektionen, 133,02 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 22.983 Neuinfektionen, 175,76 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 7.301 Neuinfektionen, 200,31 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 2.419 Neuinfektionen, 96,3 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 633 Neuinfektionen, 92,68 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.471 Neuinfektionen, 79,89 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.393 Neuinfektionen, 149,91 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 757 Neuinfektionen, 47,03 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 6.619 Neuinfektionen, 82,92 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 26.479 Neuinfektionen, 147,66 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 4.815 Neuinfektionen, 117,87 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1097 Neuinfektionen, 110,75 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 9.874 Neuinfektionen, 242,13 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 2.155 Neuinfektionen, 97,59 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.330 Neuinfektionen, 45,91 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 3033 Neuinfektionen, 141,52 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 30.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 149.318 nachgewiesene Infektionen, 2.715 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 207.159 nachgewiesene Infektionen, 3.801 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 64.220 nachgewiesene Infektionen, 553 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 18.740 nachgewiesene Infektionen, 337 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 9.909 nachgewiesene Infektionen, 118 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 24.705 nachgewiesene Infektionen, 372 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 86.792 nachgewiesene Infektionen, 1.248 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.950 nachgewiesene Infektionen, 61 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 71.265 nachgewiesene Infektionen, 1.151 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 260.646 nachgewiesene Infektionen, 3.434 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 43.618 nachgewiesene Infektionen, 517 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 12.673 nachgewiesene Infektionen, 252 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 55.274 nachgewiesene Infektionen, 922 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 12.339 nachgewiesene Infektionen, 165 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 14.263 nachgewiesene Infektionen, 253 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 16.998 nachgewiesene Infektionen, 347 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 20.059 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 65.218 Fälle (6,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 339.127 Fälle (32,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 404.631 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 146.714 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 74.827 Fälle (7,1 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.198 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen gefährlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 512.744 Fälle (48,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 532.938 Fälle (50,6 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 8.092 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.