1. Panorama
  2. Coronavirus

Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 29.11.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : 167 neue Todesfälle und 14.611 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet

Das Coronavirus beschäftigt das Land, täglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 14.611 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.042.700 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 16.123 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 722.168 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 29.11.2020 um 0:00 Uhr, noch 304.409 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 3.033 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 14.611 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 167 neue Todesfälle gemeldet, 11.411 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 112.725 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 135,5 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 128342 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Hildburghausen. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 579,1 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Passau ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 537,9 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Passau. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 378,9 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 369 Regionen, die den 50er-Grenzwert überschreiten. Nur ein einziger Kreis/eine einzige Stadt meldete in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 0,94. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,86.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert erheblich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig heftig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.888 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.306 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.526 von 21.923 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 29.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 14.366 Neuinfektionen, 129,78 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 22.869 Neuinfektionen, 174,88 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 6.524 Neuinfektionen, 178,99 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 2.363 Neuinfektionen, 94,07 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 672 Neuinfektionen, 98,39 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.506 Neuinfektionen, 81,8 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.545 Neuinfektionen, 152,33 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 742 Neuinfektionen, 46,1 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 6.703 Neuinfektionen, 83,97 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 26.204 Neuinfektionen, 146,12 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 4.771 Neuinfektionen, 116,8 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1045 Neuinfektionen, 105,5 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 9.209 Neuinfektionen, 225,82 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.921 Neuinfektionen, 86,99 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.372 Neuinfektionen, 47,36 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2913 Neuinfektionen, 135,92 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 29.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 147.887 nachgewiesene Infektionen, 2.702 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 205.211 nachgewiesene Infektionen, 3.785 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 63.064 nachgewiesene Infektionen, 539 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 18.488 nachgewiesene Infektionen, 334 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 9.872 nachgewiesene Infektionen, 116 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 24.602 nachgewiesene Infektionen, 372 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 86.279 nachgewiesene Infektionen, 1.240 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.908 nachgewiesene Infektionen, 61 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 70.857 nachgewiesene Infektionen, 1.150 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 258.390 nachgewiesene Infektionen, 3.418 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 43.036 nachgewiesene Infektionen, 515 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 12.486 nachgewiesene Infektionen, 251 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 53.804 nachgewiesene Infektionen, 882 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 11.938 nachgewiesene Infektionen, 163 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 14.192 nachgewiesene Infektionen, 249 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 16.686 nachgewiesene Infektionen, 346 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 19.833 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 64.348 Fälle (6,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 336.171 Fälle (32,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 400.481 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 145.089 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 73.542 Fälle (7,1 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.109 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen bedrohlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 507.687 Fälle (48,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 526.895 Fälle (50,5 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 7.991 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.