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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 29.09.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt auf 9.466

Das Coronavirus beschäftigt das Land, noch immer werden tagtäglich neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 2089 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 287.312 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 9.466 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 254.125 genesene Corona-Patienten.

Die momentane Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 29.09.2020 um 0:00 Uhr, noch 23.721 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 341 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 2.089 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch zehn neue Todesfälle gemeldet, 1.738 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 12.090 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 14,5 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 12355 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Hamm. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 98,3 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut Vereinbarung der Politik die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland drei Regionen, die diesen Grenzwert überschreitet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,18. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,1.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert kräftig. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig stark schwanken.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI die folgenden Fallzahlen erfasst (Stand 29.09.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 49.208 nachgewiesene Infektionen, 1.880 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 67.763 nachgewiesene Infektionen, 2.664 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 14.327 nachgewiesene Infektionen, 228 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 4.251 nachgewiesene Infektionen, 169 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 2.385 nachgewiesene Infektionen, 59 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 7.750 nachgewiesene Infektionen, 269 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 18.788 nachgewiesene Infektionen, 551 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.168 nachgewiesene Infektionen, 20 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 20.026 nachgewiesene Infektionen, 681 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 69.284 nachgewiesene Infektionen, 1.867 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 10.630 nachgewiesene Infektionen, 253 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 3.297 nachgewiesene Infektionen, 177 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 7.151 nachgewiesene Infektionen, 233 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 2.613 nachgewiesene Infektionen, 68 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 4.724 nachgewiesene Infektionen, 161 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 3.947 nachgewiesene Infektionen, 186 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Aktuell wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 5.168 Fälle (1,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 13.803 Fälle (4,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 89.990 Fälle (31,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 112.310 Fälle (39,1 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 42.540 Fälle (14,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 23.259 Fälle (8,1 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 229 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen bedrohlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 142.391 Fälle (49,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 144.110 Fälle (50,2 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 798 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 353 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 191 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 9.542 von 21.100 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.