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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 28.11.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 21.695 Neuinfektionen in Deutschland binnen 24 Stunden

Das Coronavirus beschäftigt das Land, tagtäglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 21.695 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.028.089 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 15.956 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 710.757 genesene Corona-Patienten.

Die momentane Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 28.11.2020 um 0:00 Uhr, noch 301.376 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 6.411 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 21.695 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 374 neue Todesfälle gemeldet, 14.910 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 112.986 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 135,9 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 129289 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Hildburghausen. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 595 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Passau ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt hier bei 439,4 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Bautzen. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 370 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 372 Regionen, die den 50er-Grenzwert überschreiten. Nur ein einziger Kreis/eine einzige Stadt meldete in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge gegenwärtig bei 0,82. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,81.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert spürbar. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.854 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.301 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.318 von 22.300 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 28.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 14.251 Neuinfektionen, 128,74 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 22.410 Neuinfektionen, 171,37 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 6.985 Neuinfektionen, 191,64 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 2.413 Neuinfektionen, 96,06 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 826 Neuinfektionen, 120,94 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.393 Neuinfektionen, 75,66 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.562 Neuinfektionen, 152,61 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 744 Neuinfektionen, 46,22 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 6.841 Neuinfektionen, 85,7 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 26.092 Neuinfektionen, 145,5 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.109 Neuinfektionen, 125,07 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 903 Neuinfektionen, 91,17 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 9.152 Neuinfektionen, 224,43 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.898 Neuinfektionen, 85,95 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.339 Neuinfektionen, 46,22 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 3068 Neuinfektionen, 143,15 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 28.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 145.615 nachgewiesene Infektionen, 2.671 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 201.950 nachgewiesene Infektionen, 3.753 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 63.064 nachgewiesene Infektionen, 539 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 18.197 nachgewiesene Infektionen, 329 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 9.868 nachgewiesene Infektionen, 116 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 24.305 nachgewiesene Infektionen, 368 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 84.845 nachgewiesene Infektionen, 1.232 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.820 nachgewiesene Infektionen, 61 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 69.948 nachgewiesene Infektionen, 1.140 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 255.115 nachgewiesene Infektionen, 3.377 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 42.670 nachgewiesene Infektionen, 508 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 12.237 nachgewiesene Infektionen, 250 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 52.411 nachgewiesene Infektionen, 858 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 11.667 nachgewiesene Infektionen, 160 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 14.013 nachgewiesene Infektionen, 249 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 16.364 nachgewiesene Infektionen, 345 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 19.529 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 63.211 Fälle (6,1 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 332.141 Fälle (32,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 395.106 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 142.838 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 72.004 Fälle (7 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 2.963 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen gefährlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 500.886 Fälle (48,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 519.157 Fälle (50,5 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 7.749 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.