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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 27.11.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : 22.806 Neuinfektionen in Deutschland erfasst, 3.826 Erkrankte in den Kliniken

Das Coronavirus beschäftigt das Land, tagtäglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 22.806 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.006.394 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 15.582 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 695.847 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 27.11.2020 um 0:00 Uhr, noch 294.965 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 2.382 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 22.806 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 424 neue Todesfälle gemeldet, 20.000 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 113.507 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 136,5 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 128403 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Hildburghausen. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 629,8 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Passau ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt hier bei 439,4 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Die Stadt mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist Speyer. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 363,9 ermittelt. Somit gelten auch hier besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 373 Regionen, die den 50er-Schwel­len­wert überschreiten. Außerdem wurden in den letzten sieben Tagen in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 0,76. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,91.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert enorm. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffallend schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.826 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.290 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.575 von 22.128 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 27.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 14.344 Neuinfektionen, 129,58 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 22.511 Neuinfektionen, 172,15 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 7.068 Neuinfektionen, 193,92 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 2.383 Neuinfektionen, 94,87 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 756 Neuinfektionen, 110,69 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.612 Neuinfektionen, 87,55 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.873 Neuinfektionen, 157,57 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 755 Neuinfektionen, 46,9 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 6.570 Neuinfektionen, 82,31 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 26.919 Neuinfektionen, 150,11 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.250 Neuinfektionen, 128,52 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 876 Neuinfektionen, 88,44 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 8.201 Neuinfektionen, 201,11 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.826 Neuinfektionen, 82,69 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.384 Neuinfektionen, 47,78 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 3179 Neuinfektionen, 148,33 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 27.11.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 142.878 nachgewiesene Infektionen, 2.625 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 197.988 nachgewiesene Infektionen, 3.698 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 61.664 nachgewiesene Infektionen, 527 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 17.646 nachgewiesene Infektionen, 316 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 9.640 nachgewiesene Infektionen, 114 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 24.051 nachgewiesene Infektionen, 358 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 83.251 nachgewiesene Infektionen, 1.199 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.695 nachgewiesene Infektionen, 58 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 68.217 nachgewiesene Infektionen, 1.102 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 250.884 nachgewiesene Infektionen, 3.306 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 41.682 nachgewiesene Infektionen, 491 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 12.041 nachgewiesene Infektionen, 249 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 49.855 nachgewiesene Infektionen, 800 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 11.289 nachgewiesene Infektionen, 154 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 13.790 nachgewiesene Infektionen, 245 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 15.823 nachgewiesene Infektionen, 340 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 19.137 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 61.731 Fälle (6,1 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 325.966 Fälle (32,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 386.953 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 139.656 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 69.712 Fälle (6,9 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 2.950 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen bedrohlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 490.869 Fälle (48,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 507.655 Fälle (50,4 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 7.581 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.