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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 26.09.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 2.506 Neuinfektionen und neun neue Todesfälle binnen 24 Stunden

Das Coronavirus beschäftigt das Land, noch immer werden täglich neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 2506 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 282.621 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 9.447 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 249.638 genesene Corona-Patienten.

Die momentane Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 26.09.2020 um 0:00 Uhr, noch 23.536 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 1.242 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 2.506 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch neun neue Todesfälle gemeldet, 1.255 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 11.127 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 13,4 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 12082 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Hamm. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 97,2 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut Vereinbarung der Politik die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland vier Regionen, die diesen Grenzwert überschreitet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge gegenwärtig bei 0,91. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,84.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert erheblich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI die folgenden Fallzahlen erfasst (Stand 26.09.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 48.467 nachgewiesene Infektionen, 1.877 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 67.005 nachgewiesene Infektionen, 2.657 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 13.970 nachgewiesene Infektionen, 228 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 4.203 nachgewiesene Infektionen, 169 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 2.320 nachgewiesene Infektionen, 59 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 7.550 nachgewiesene Infektionen, 269 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 18.396 nachgewiesene Infektionen, 548 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.151 nachgewiesene Infektionen, 20 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 19.748 nachgewiesene Infektionen, 683 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 67.903 nachgewiesene Infektionen, 1.863 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 10.439 nachgewiesene Infektionen, 251 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 3.288 nachgewiesene Infektionen, 176 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 7.052 nachgewiesene Infektionen, 233 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 2.536 nachgewiesene Infektionen, 67 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 4.656 nachgewiesene Infektionen, 161 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 3.937 nachgewiesene Infektionen, 186 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 5.063 Fälle (1,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 13.429 Fälle (4,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 88.138 Fälle (31,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 110.607 Fälle (39,1 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 42.068 Fälle (14,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 23.074 Fälle (8,2 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 207 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen riskanter ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 140.014 Fälle (49,5 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 141.813 Fälle (50,2 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 759 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 304 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 164 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 8.577 von 22.001 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.