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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 23.04.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : 36.838 Neuinfektionen in Deutschland erfasst, 5.054 Erkrankte in den Kliniken

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, tagtäglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 36.838 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 36.838 Neuinfektionen gezählt. Das sind 4707 Fälle mehr als noch am vergangenen Freitag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 32.131 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 318 neue Todesfälle gemeldet, 25.893 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Freitagmorgen - mit Stand 23.04.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch geschätzt 299.444 Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Anstieg um 10.627 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 136.431 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 164 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 143.110 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 172,1 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit positiv, die Zahl der Neuinfizierten geht zurück.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 3.245.253 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 81.158 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.864.651 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 18.451.710 Menschen eine erste Dosis von einem der zulässigen Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 541.758 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 22,19 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen kompletten Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen erlaubten Impfstoffen eine doppelte Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 5.790.010 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 60.947 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 6,96 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 15 bei 1.295.635. Davon wurden zuletzt 160.735 als positiv ausgewertet, eine Quote von 12,41 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 12,06 Prozent, von 1.165.380 Tests waren damals 140.491 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Saale-Orla-Kreis. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 377,3 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im März 2021 politisch vereinbarten - Inzidenz-Grenzwert von 100. Sobald dieser Wert überschritten ist, muss ein Großteil der bisherigen Regel-Lockerungen aufgehoben werden, unter anderem müssen Einzelhändler oder Museen schließen. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind die Lockerungen mit Auflagen verbunden. Ohne Auflagen sind Lockerungen aktuell erst ab einem Grenzwert von unter 50 möglich.

Erzgebirgskreis ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 346,6 und somit ebenfalls über dem 100er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Kronach. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 346,1 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

In den vergangenen sieben Tagen wurde in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 343 Städte und Kreise die den 100er-Grenzwert überschreiten. Zeitgleich gibt es 54 Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen also nur unter Auflagen möglich. Besser dran sind derzeit die 4 Städte und Kreise deren Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 liegt. Diese Regionen können auf Lockerungen in den Corona-Regeln hoffen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge gegenwärtig bei 0,94. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,95.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert stark. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 5.054 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.851 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 3.714 von 23.001 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 23.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 20.476 Neuinfektionen, 184,98 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 23.691 Neuinfektionen, 181,17 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 4.952 Neuinfektionen, 135,86 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 3.375 Neuinfektionen, 134,36 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.126 Neuinfektionen, 164,86 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 2.005 Neuinfektionen, 108,9 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 10.411 Neuinfektionen, 166,16 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.274 Neuinfektionen, 141,27 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 9.131 Neuinfektionen, 114,39 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 32.491 Neuinfektionen, 181,18 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.822 Neuinfektionen, 142,53 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1.550 Neuinfektionen, 156,49 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 8.521 Neuinfektionen, 208,95 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 3.710 Neuinfektionen, 168 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 2.134 Neuinfektionen, 73,67 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 4762 Neuinfektionen, 222,2 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 23.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 421.248 nachgewiesene Infektionen, 9.160 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 571.546 nachgewiesene Infektionen, 13.915 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 162.778 nachgewiesene Infektionen, 3.174 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 99.053 nachgewiesene Infektionen, 3.492 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 24.230 nachgewiesene Infektionen, 443 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 69.556 nachgewiesene Infektionen, 1.447 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 251.353 nachgewiesene Infektionen, 6.715 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 37.875 nachgewiesene Infektionen, 956 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 227.807 nachgewiesene Infektionen, 5.194 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 703.887 nachgewiesene Infektionen, 15.159 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 133.941 nachgewiesene Infektionen, 3.504 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 35.921 nachgewiesene Infektionen, 947 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 252.173 nachgewiesene Infektionen, 8.863 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 86.058 nachgewiesene Infektionen, 2992 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 56.669 nachgewiesene Infektionen, 1.495 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 111.158 nachgewiesene Infektionen, 3.702 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Aktuell wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 76.185 Fälle (2,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 214.435 Fälle (6,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 947.637 Fälle (29,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 1.240.618 Fälle (38,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 486.447 Fälle (15 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 276.086 Fälle (8,5 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.384 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für gravierende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.549.822 Fälle (47,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.672.160 Fälle (51,5 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.