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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 22.04.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 20.702 Neuinfektionen und 235 neue Todesfälle in Deutschland binnen 24 Stunden

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, täglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 20.702 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 20.702 Neuinfektionen gezählt. Das sind 3.825 Fälle weniger als vergangenen Donnerstag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 24.527 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 235 neue Todesfälle gemeldet, 16.325 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Donnerstagmorgen - mit Stand 22.04.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch geschätzt 291.920 Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Anstieg um 4.142 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 134.007 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 161,1 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 143.737 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 172,8 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit positiv, die Zahl der Neuinfizierten geht zurück.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 3.217.710 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 80.893 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.844.897 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 17.891.455 Menschen eine erste Dosis von einem der zulässigen Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 618.429 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 21,51 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen gänzlichen Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen erlaubten Impfstoffen eine zweite Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 5.724.253 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 67.099 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 6,88 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 15 bei 1.295.635. Davon wurden zuletzt 160.735 als positiv ausgewertet, eine Quote von 12,41 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 12,06 Prozent, von 1.165.380 Tests waren damals 140.491 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Saale-Orla-Kreis. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 403,4 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im März 2021 politisch vereinbarten - Inzidenz-Grenzwert von 100. Sobald dieser Wert überschritten ist, muss ein Großteil der bisherigen Regel-Lockerungen aufgehoben werden, unter anderem müssen Einzelhändler oder Museen schließen. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind die Lockerungen mit Auflagen verbunden. Ohne Auflagen sind Lockerungen aktuell erst ab einem Grenzwert von unter 50 möglich.

Der Kreis Kronach ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 355,1 und somit ebenfalls über dem 100er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Gotha. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 343,2 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

In den vergangenen sieben Tagen wurde in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 337 Städte und Kreise die den 100er-Grenzwert überschreiten. Gleichzeitig gibt es 57 Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen also nur unter Auflagen möglich. Besser dran sind derzeit die 7 Städte und Kreise deren Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 liegt. Diese Regionen können auf Lockerungen in den Corona-Regeln hoffen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 0,85. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,96.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert stark. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffallend schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 5.049 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.840 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 3.736 von 23.022 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 22.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 20.312 Neuinfektionen, 183,49 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 23.661 Neuinfektionen, 180,94 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 4.911 Neuinfektionen, 134,74 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 3.456 Neuinfektionen, 137,58 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.100 Neuinfektionen, 161,06 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 2.005 Neuinfektionen, 108,9 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 10.153 Neuinfektionen, 162,04 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.222 Neuinfektionen, 138,04 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 9.003 Neuinfektionen, 112,78 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 31.129 Neuinfektionen, 173,59 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.748 Neuinfektionen, 140,72 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1.505 Neuinfektionen, 151,94 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 8.216 Neuinfektionen, 201,47 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 3.573 Neuinfektionen, 161,8 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 2.059 Neuinfektionen, 71,08 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 4954 Neuinfektionen, 231,16 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 22.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 417.455 nachgewiesene Infektionen, 9.146 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 567.037 nachgewiesene Infektionen, 13.864 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 161.643 nachgewiesene Infektionen, 3.168 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 98.495 nachgewiesene Infektionen, 3.483 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 24.013 nachgewiesene Infektionen, 443 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 69.140 nachgewiesene Infektionen, 1.442 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 249.343 nachgewiesene Infektionen, 6.691 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 37.392 nachgewiesene Infektionen, 950 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 225.746 nachgewiesene Infektionen, 5.169 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 696.949 nachgewiesene Infektionen, 15.116 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 132.799 nachgewiesene Infektionen, 3.489 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 35.633 nachgewiesene Infektionen, 946 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 250.271 nachgewiesene Infektionen, 8.830 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 85.175 nachgewiesene Infektionen, 2978 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 56.250 nachgewiesene Infektionen, 1.489 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 110.369 nachgewiesene Infektionen, 3.689 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 75.142 Fälle (2,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 211.080 Fälle (6,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 939.127 Fälle (29,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 1.230.133 Fälle (38,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 483.047 Fälle (15 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 275.344 Fälle (8,6 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.355 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für gravierende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.535.591 Fälle (47,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.659.174 Fälle (51,6 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.