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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 21.04.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : Zahl der aktiven Infektionen in Deutschland sinkt um 187 auf 283.878

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, tagtäglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 20.839 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 20.839 Neuinfektionen gezählt. Das sind 2294 Fälle mehr als noch am vergangenen Mittwoch gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 18.545 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 338 neue Todesfälle gemeldet, 20.688 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Mittwochmorgen - mit Stand 21.04.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch 283.878 geschätzte Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Rückgang um 187 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den letzten sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 133.165 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 160,1 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 138.719 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 166,8 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit positiv, die Zahl der Neuinfizierten geht zurück.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 3.188.192 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 80.634 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.823.680 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 17.251.206 Menschen eine erste Dosis von einem der zugelassenen Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 475.163 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 20,74 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen vollständigen Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen erlaubten Impfstoffen eine zweite Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 5.646.668 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 57.821 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 6,79 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 14 bei 1.152.511. Davon wurden zuletzt 138.738 als positiv ausgewertet, eine Quote von 12,04 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 10,98 Prozent, von 1.167.760 Tests waren damals 128.266 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Saale-Orla-Kreis. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 488,1 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im März 2021 politisch vereinbarten - Inzidenz-Grenzwert von 100. Sobald dieser Wert überschritten ist, muss ein Großteil der bisherigen Regel-Lockerungen aufgehoben werden, unter anderem müssen Einzelhändler oder Museen schließen. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind die Lockerungen mit Auflagen verbunden. Ohne Auflagen sind Lockerungen aktuell erst ab einem Grenzwert von unter 50 möglich.

Der Kreis Kronach ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 388,1 und somit ebenfalls über dem 100er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Greiz. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 378,9 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

In den vergangenen sieben Tagen wurde in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 343 Städte und Kreise die den 100er-Grenzwert überschreiten. Zeitgleich gibt es 52 Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen also nur unter Auflagen möglich. Besser dran sind derzeit die 6 Städte und Kreise deren Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 liegt. Diese Regionen können auf Lockerungen in den Corona-Regeln hoffen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge aktuell bei 0,89. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,05.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere örtliche Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert enorm. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig stark schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 4.987 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.772 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 3.733 von 23.002 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 21.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 19.157 Neuinfektionen, 173,06 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 24.253 Neuinfektionen, 185,47 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 4.980 Neuinfektionen, 136,63 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 3.493 Neuinfektionen, 139,06 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.157 Neuinfektionen, 169,4 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 2.084 Neuinfektionen, 113,19 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.862 Neuinfektionen, 157,39 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.214 Neuinfektionen, 137,54 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 9.236 Neuinfektionen, 115,7 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 30.604 Neuinfektionen, 170,66 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.703 Neuinfektionen, 139,61 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1.272 Neuinfektionen, 128,42 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 8.178 Neuinfektionen, 200,54 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 3.760 Neuinfektionen, 170,27 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 2.087 Neuinfektionen, 72,05 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 5125 Neuinfektionen, 239,13 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 21.04.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 412.646 nachgewiesene Infektionen, 9.113 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 562.346 nachgewiesene Infektionen, 13.823 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 160.475 nachgewiesene Infektionen, 3.162 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 97.666 nachgewiesene Infektionen, 3.479 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 23.794 nachgewiesene Infektionen, 440 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 68.739 nachgewiesene Infektionen, 1.438 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 246.957 nachgewiesene Infektionen, 6.675 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 36.939 nachgewiesene Infektionen, 945 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 223.866 nachgewiesene Infektionen, 5.158 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 690.253 nachgewiesene Infektionen, 15.057 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 131.645 nachgewiesene Infektionen, 3.481 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 35.144 nachgewiesene Infektionen, 944 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 248.072 nachgewiesene Infektionen, 8.791 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 84.455 nachgewiesene Infektionen, 2964 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 55.907 nachgewiesene Infektionen, 1.486 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 109.288 nachgewiesene Infektionen, 3.678 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 74.089 Fälle (2,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 207.582 Fälle (6,5 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 930.197 Fälle (29,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 1.218.649 Fälle (38,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 479.329 Fälle (15 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 274.567 Fälle (8,6 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.352 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben verschiedene Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für gravierende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.520.386 Fälle (47,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.645.163 Fälle (51,6 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.