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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 20.10.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 6.868 Neuinfektionen in Deutschland binnen 24 Stunden

Das Coronavirus beschäftigt das Land, noch immer werden täglich neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 6868 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 373.167 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 9.835 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 298.255 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 20.10.2020 um 0:00 Uhr, noch 65.077 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 3.363 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 6.868 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 47 neue Todesfälle gemeldet, 3.458 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 40.434 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 48,5 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 27.754 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Berchtesgadener Land. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 236 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut Vereinbarung der Politik die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 121 Regionen, die diesen Grenzwert überschreiten.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,35. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,3.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert spürbar. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI die folgenden Fallzahlen erfasst (Stand 20.10.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 60.721 nachgewiesene Infektionen, 1.936 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 80.880 nachgewiesene Infektionen, 2.720 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 21.905 nachgewiesene Infektionen, 241 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 5.574 nachgewiesene Infektionen, 174 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 3.630 nachgewiesene Infektionen, 63 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 10.003 nachgewiesene Infektionen, 281 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 26.558 nachgewiesene Infektionen, 584 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.719 nachgewiesene Infektionen, 21 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 26.356 nachgewiesene Infektionen, 716 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 92.694 nachgewiesene Infektionen, 1.963 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 13.957 nachgewiesene Infektionen, 265 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 4.437 nachgewiesene Infektionen, 177 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 10.520 nachgewiesene Infektionen, 259 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 3.334 nachgewiesene Infektionen, 71 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 5.879 nachgewiesene Infektionen, 163 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 5.000 nachgewiesene Infektionen, 201 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 6.956 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 19.389 Fälle (5,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 122.451 Fälle (32,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 144.205 Fälle (38,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 52.818 Fälle (14,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 26.673 Fälle (7,1 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 601 Fälle (0,2 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen gefährlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr männliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 185.960 Fälle (49,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 185.706 Fälle (49,8 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 1.427 Fälle (0,4 Prozent Gesamtanteil)

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 851 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 389 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 9.441 von 20.712 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.