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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 08.03.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : Zahl der aktiven Infektionen in Deutschland sinkt um 1.717 auf 122.415

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, täglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 5.011 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 5.011 Neuinfektionen gezählt. Das sind 279 Fälle mehr als noch am vergangenen Montag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 4.732 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 34 neue Todesfälle gemeldet, 6.694 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Montagmorgen - mit Stand 08.03.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch 122.415 geschätzte Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Rückgang um 1.717 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 56.518 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 68 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 56.466 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 67,9 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 2.505.193 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 71.934 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.310.844 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 4.915.868 Menschen eine erste Dosis von einem der erlaubten Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 179.694 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 5,91 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen vollständigen Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen zugelassenen Impfstoffen eine weite Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 2.410.230 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 63.842 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 2,9 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 8 bei 1.135.355. Davon wurden zuletzt 69.265 als positiv ausgewertet, eine Quote von 6,1 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 6,06 Prozent, von 1.087.897 Tests waren damals 65.964 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Hof. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 327,3 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im März 2021 politisch vereinbarten - Inzidenz-Grenzwert von 100. Sobald dieser Wert überschritten ist, muss ein Großteil der bisherigen Regel-Lockerungen aufgehoben werden, unter anderem müssen Einzelhändler oder Museen schließen. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind die Lockerungen mit Auflagen verbunden. Ohne Auflagen sind Lockerungen aktuell erst ab einem Grenzwert von unter 50 möglich.

Der Kreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 306,9 und somit ebenfalls über dem 100er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Kulmbach. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 258,5 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

In den vergangenen sieben Tagen wurde in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 66 Städte und Kreise die den 100er-Schwel­len­wert überschreiten. Gleichzeitig gibt es 201 Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen also nur unter Auflagen möglich. Besser dran sind derzeit die 134 Städte und Kreise deren Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 liegt. Diese Regionen können auf Lockerungen in den Corona-Regeln hoffen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,16. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,05.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert kräftig. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig stark schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 2.786 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 1.584 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.231 von 21.490 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 08.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 6.713 Neuinfektionen, 60,64 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 9.461 Neuinfektionen, 72,35 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 2.600 Neuinfektionen, 71,33 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.600 Neuinfektionen, 63,7 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 428 Neuinfektionen, 62,67 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.354 Neuinfektionen, 73,54 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 4.279 Neuinfektionen, 68,29 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.095 Neuinfektionen, 68,03 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 5.025 Neuinfektionen, 62,95 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 11.803 Neuinfektionen, 65,82 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 1.901 Neuinfektionen, 46,54 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 578 Neuinfektionen, 58,35 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 3.532 Neuinfektionen, 86,61 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.945 Neuinfektionen, 88,08 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.324 Neuinfektionen, 45,71 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2880 Neuinfektionen, 134,38 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 08.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 323.928 nachgewiesene Infektionen, 8.272 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 447.230 nachgewiesene Infektionen, 12.641 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 131.963 nachgewiesene Infektionen, 2.893 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 78.158 nachgewiesene Infektionen, 3.086 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 18.492 nachgewiesene Infektionen, 366 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 53.346 nachgewiesene Infektionen, 1.312 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 192.976 nachgewiesene Infektionen, 5.944 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 25.709 nachgewiesene Infektionen, 775 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 170.284 nachgewiesene Infektionen, 4.448 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 544.937 nachgewiesene Infektionen, 13.380 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 104.250 nachgewiesene Infektionen, 3.162 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 29.563 nachgewiesene Infektionen, 891 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 198.309 nachgewiesene Infektionen, 7.986 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 62.786 nachgewiesene Infektionen, 2500 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 43.850 nachgewiesene Infektionen, 1.332 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 79.412 nachgewiesene Infektionen, 2.946 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Aktuell wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 47.350 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 141.744 Fälle (5,7 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 723.026 Fälle (28,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 952.441 Fälle (38 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 386.309 Fälle (15,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 251.051 Fälle (10 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.194 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für schwerwiegende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.175.610 Fälle (46,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.311.771 Fälle (52,4 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.