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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 06.03.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : 9.557 Neuinfektionen in Deutschland erfasst, 2.751 Erkrankte in den Kliniken

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, täglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 9.557 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle heutigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 9.557 Neuinfektionen gezählt. Das sind 205 Fälle weniger als vergangenen Samstag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 9.762 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 300 neue Todesfälle gemeldet, 7.413 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Samstagmorgen - mit Stand 06.03.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch geschätzt 121.202 Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Anstieg um 1.844 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 54.568 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 65,6 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 56.137 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 67,5 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit positiv, die Zahl der Neuinfizierten geht zurück.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 2.492.079 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 71.804 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.299.073 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 4.915.868 Menschen eine erste Dosis von einem der erlaubten Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 179.694 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 5,91 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen gänzlichen Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen zulässigen Impfstoffen eine weite Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 2.410.230 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 63.842 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 2,9 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 8 bei 1.135.355. Davon wurden zuletzt 69.265 als positiv ausgewertet, eine Quote von 6,1 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 6,06 Prozent, von 1.087.897 Tests waren damals 65.964 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Hof. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 342,6 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im März 2021 politisch vereinbarten - Inzidenz-Grenzwert von 100. Sobald dieser Wert überschritten ist, muss ein Großteil der bisherigen Regel-Lockerungen aufgehoben werden, unter anderem müssen Einzelhändler oder Museen schließen. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 sind die Lockerungen mit Auflagen verbunden. Ohne Auflagen sind Lockerungen aktuell erst ab einem Grenzwert von unter 50 möglich.

Der Kreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 293,2 und somit ebenfalls über dem 100er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Kulmbach. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 282,3 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

In den vergangenen sieben Tagen wurde in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 63 Städte und Kreise die den 100er-Schwel­len­wert überschreiten. Zeitgleich gibt es 191 Regionen, in denen der Grenzwert zwischen 50 und 100 liegt - in diesen Regionen sind Lockerungen also nur unter Auflagen möglich. Besser dran sind derzeit die 147 Städte und Kreise deren Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 liegt. Diese Regionen können auf Lockerungen in den Corona-Regeln hoffen.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,02. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,94.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert spürbar. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffällig schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 2.751 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 1.576 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 4.879 von 21.917 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 06.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 6.363 Neuinfektionen, 57,48 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 9.397 Neuinfektionen, 71,86 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 2.352 Neuinfektionen, 64,53 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.592 Neuinfektionen, 63,38 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 479 Neuinfektionen, 70,13 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.295 Neuinfektionen, 70,34 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 4.246 Neuinfektionen, 67,76 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.081 Neuinfektionen, 67,16 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 4.592 Neuinfektionen, 57,53 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 11.591 Neuinfektionen, 64,64 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 1.948 Neuinfektionen, 47,69 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 550 Neuinfektionen, 55,53 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 3.171 Neuinfektionen, 77,76 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.883 Neuinfektionen, 85,27 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.291 Neuinfektionen, 44,57 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2737 Neuinfektionen, 127,71 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 06.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 322.232 nachgewiesene Infektionen, 8.251 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 444.971 nachgewiesene Infektionen, 12.622 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 131.546 nachgewiesene Infektionen, 2.888 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 77.881 nachgewiesene Infektionen, 3.085 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 18.403 nachgewiesene Infektionen, 364 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 52.945 nachgewiesene Infektionen, 1.306 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 192.184 nachgewiesene Infektionen, 5.930 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 25.489 nachgewiesene Infektionen, 773 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 168.806 nachgewiesene Infektionen, 4.437 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 542.403 nachgewiesene Infektionen, 13.363 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 103.873 nachgewiesene Infektionen, 3.160 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 29.415 nachgewiesene Infektionen, 890 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 197.358 nachgewiesene Infektionen, 7.983 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 62.256 nachgewiesene Infektionen, 2486 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 43.528 nachgewiesene Infektionen, 1.324 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 78.789 nachgewiesene Infektionen, 2.942 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Aktuell wurden folgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 46.710 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 140.470 Fälle (5,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 719.142 Fälle (28,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 947.350 Fälle (38 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 384.442 Fälle (15,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 250.431 Fälle (10 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.186 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für schwerwiegende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.168.806 Fälle (46,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.305.269 Fälle (52,4 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.