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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 04.12.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 22.222 Neuinfektionen und 291.260 akut Covid-19-Erkrankte in Deutschland

Das Coronavirus beschäftigt das Land, tagtäglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 22.222 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle heutigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.129.011 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 18.015 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 819.736 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 04.12.2020 um 0:00 Uhr, noch 291.260 Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Anstieg um 1.784 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 22.222 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 418 neue Todesfälle gemeldet, 20.020 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den letzten sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 111.671 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 134,4 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 124.993 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv, die Zahl der Neuinfizierten geht zurück.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Passau. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 482,9 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Der Kreis Regen ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 475,4 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 470,3 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 367 Regionen, die den 50er- Schwel­len­wert überschreiten. Nur ein einziger Kreis/eine einzige Stadt meldete in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 0,83. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 0,92.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert erheblich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig auffallend schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.980 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.381 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.227 von 22.286 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 04.12.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 14.843 Neuinfektionen, 134,09 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 22.443 Neuinfektionen, 171,63 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 5.886 Neuinfektionen, 161,49 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 2.563 Neuinfektionen, 102,03 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 744 Neuinfektionen, 108,93 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.292 Neuinfektionen, 70,17 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.204 Neuinfektionen, 146,89 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 756 Neuinfektionen, 46,97 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 5.317 Neuinfektionen, 66,61 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 24.787 Neuinfektionen, 138,22 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 5.020 Neuinfektionen, 122,89 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 952 Neuinfektionen, 96,11 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 11.237 Neuinfektionen, 275,56 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 2.251 Neuinfektionen, 101,93 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.278 Neuinfektionen, 44,12 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 3098 Neuinfektionen, 144,55 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 04.12.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 159.013 nachgewiesene Infektionen, 2.919 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 222.360 nachgewiesene Infektionen, 4.156 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 68.508 nachgewiesene Infektionen, 640 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 21.123 nachgewiesene Infektionen, 404 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 10.499 nachgewiesene Infektionen, 132 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 25.775 nachgewiesene Infektionen, 404 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 92.825 nachgewiesene Infektionen, 1.410 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 6.446 nachgewiesene Infektionen, 71 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 74.734 nachgewiesene Infektionen, 1.227 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 276.697 nachgewiesene Infektionen, 3.792 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 47.140 nachgewiesene Infektionen, 608 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 13.212 nachgewiesene Infektionen, 262 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 63.535 nachgewiesene Infektionen, 1.142 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 13.826 nachgewiesene Infektionen, 194 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 15.082 nachgewiesene Infektionen, 263 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 18.236 nachgewiesene Infektionen, 391 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 21.441 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 70.326 Fälle (6,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 360.007 Fälle (31,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 433.109 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 157.866 Fälle (14 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 82.791 Fälle (7,3 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.169 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen gefährlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 547.120 Fälle (48,5 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 573.001 Fälle (50,8 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 8.588 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.