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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 01.12.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 13.604 Neuinfektionen und 385 neue Todesfälle in Deutschland binnen 24 Stunden

Das Coronavirus beschäftigt das Land, täglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 13.604 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle heutigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 1.067.473 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 16.631 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 758.627 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Nach aktuellem Stand von die 01.12.2020 0:00 Uhr, gelten somit noch 292.215 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Rückgang um 6.434 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 13.604 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 385 neue Todesfälle gemeldet, 19.653 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.350.270. Davon wurden zuletzt 126.852 als positiv ausgewertet, eine Quote von 9,39 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 8,99 Prozent, von 1.389.381 Tests waren damals 124.915 positiv.

In den letzten sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 94.265 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 113,3 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch höhere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 127634 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit positiv.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist Passau. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 467,8 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Der Kreis Hildburghausen ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Region. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 398,8 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 381,1 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 348 Regionen, die den 50er-Schwel­len­wert überschreiten. Außerdem wurden in den vergangenen sieben Tagen in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 0,94. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,04.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert erheblich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig heftig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 3.919 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 2.354 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.460 von 22.151 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 01.12.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 12.592 Neuinfektionen, 113,75 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 18.689 Neuinfektionen, 142,92 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 5.105 Neuinfektionen, 140,06 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.835 Neuinfektionen, 73,05 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 649 Neuinfektionen, 95,02 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 964 Neuinfektionen, 52,36 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 8.264 Neuinfektionen, 131,89 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 602 Neuinfektionen, 37,4 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 5.026 Neuinfektionen, 62,96 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 21.387 Neuinfektionen, 119,26 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 4.093 Neuinfektionen, 100,2 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1004 Neuinfektionen, 101,36 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 8.806 Neuinfektionen, 215,94 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.729 Neuinfektionen, 78,29 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.046 Neuinfektionen, 36,11 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2474 Neuinfektionen, 115,44 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 01.12.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 150.719 nachgewiesene Infektionen, 2.776 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 209.682 nachgewiesene Infektionen, 3.860 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 65.145 nachgewiesene Infektionen, 565 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 19.122 nachgewiesene Infektionen, 344 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 10.094 nachgewiesene Infektionen, 123 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 24.855 nachgewiesene Infektionen, 373 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 88.078 nachgewiesene Infektionen, 1.298 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.995 nachgewiesene Infektionen, 64 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 71.586 nachgewiesene Infektionen, 1.158 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 263.715 nachgewiesene Infektionen, 3.513 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 44.371 nachgewiesene Infektionen, 546 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 12.814 nachgewiesene Infektionen, 255 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 57.037 nachgewiesene Infektionen, 965 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 12.528 nachgewiesene Infektionen, 176 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 14.344 nachgewiesene Infektionen, 255 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 17.388 nachgewiesene Infektionen, 360 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 20.312 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 66.259 Fälle (6,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 342.846 Fälle (32,1 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 409.530 Fälle (38,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 148.748 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 76.346 Fälle (7,2 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.195 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen riskanter ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 519.025 Fälle (48,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 540.070 Fälle (50,6 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 8.141 Fälle (0,8 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.