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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 01.03.2021

Aktuelle Corona-Fallzahlen : Zahl der aktiven Infektionen in Deutschland sinkt um 2.617 auf 121.474

Seit mehr als einem Jahr beschäftigt die Corona-Pandemie das Land, tagtäglich werden neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 4.732 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Daten: Corona-Fallzahlen für Deutschland

Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 4.732 Neuinfektionen gezählt. Das sind 363 Fälle mehr als noch am vergangenen Montag gemeldet wurden, damals erfasste das RKI 4.369 Neuinfektionen. Gleichzeitig wurden auch 60 neue Todesfälle gemeldet, 7.289 weitere Covid-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst. Die aktuellen Daten wurden am Montagmorgen - mit Stand 01.03.2021 um 0:00 Uhr - vom RKI veröffentlicht.

Nach aktuellem Stand gelten noch 121.474 geschätzte Personen als aktiv mit Covid-19 infiziert, ein Rückgang um 2.617 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Zahl setzt sich aus der geschätzten Zahl der Genesungen und den bestätigten Todes- und Fallzahlen zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 54.716 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 65,8 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 52.482 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, was einer Inzidenz von 63,1 entspricht. Der mittelfristige Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 2.447.068 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 70.105 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 2.255.489 genesene Corona-Patienten.

Daten: Tests und Impfungen in Deutschland

Seit Ende Dezember 2020 wird das Coronavirus in Deutschland mittels Impfungen bekämpft. Bislang erhielten 3.881.490 Menschen eine erste Dosis von einem der zulässigen Impfstoffe. Im Vergleich zur Meldung des Vortrags zählte das RKI 121.584 neue Erstimpfungen. Damit wurden bislang 4,67 Prozent aller Menschen in Deutschland gegen eine Covid-19-Erkrankung erst-geimpft.

Für einen gänzlichen Schutz vor dem Virus benötigt es derzeit bei allen zugelassenen Impfstoffen eine zweite Dosis. Diese erhielten in Deutschland bislang 2.029.047 Menschen. Im Vergleich zum Vortag wurden 72.962 weitere Zweitimpfungen vom RKI erfasst. Die Quote der geschützten Menschen im Land liegt damit bei 2,44 Prozent.

Gleichzeitig wird in Deutschland auch weiterhin auf das Virus getestet. Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren lag zuletzt in Kalenderwoche 7 bei 1.069.784. Davon wurden zuletzt 65.440 als positiv ausgewertet, eine Quote von 6,12 Prozent. Das geht ebenfalls aus Daten des RKI hervor. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit weniger Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 6,43 Prozent, von 1.047.658 Tests waren damals 67.336 positiv.

Daten: Stark betroffene Regionen in Deutschland

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 286,3 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem - im Februar 2021 politisch vereinbarten - Grenzwert von 35. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet verschärft werden.

Weiden i.d.OPf. ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt hier bei 262 und somit ebenfalls über dem 35er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Schmalkalden-Meiningen. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 253,8 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region verschärfte Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 355 Städte und Kreise die den 35er-Schwel­len­wert überschreiten. Zeitgleich gibt es 46 Regionen, in denen der Grenzwert nicht überschritten wird. Außerdem wurden in den letzten sieben Tagen in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet.

Daten: Krankenhaus-Belegung und R-Wert in Deutschland

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,15. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,08.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert enorm. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig stark schwanken.

In den Kliniken in Deutschland werden derzeit 2.840 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 1.658 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 5.166 von 21.452 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Daten: Neuinfektionen pro Bundesland

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 01.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 5.767 Neuinfektionen, 52,1 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 8.649 Neuinfektionen, 66,14 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 2.481 Neuinfektionen, 68,07 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.625 Neuinfektionen, 64,69 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 565 Neuinfektionen, 82,72 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.320 Neuinfektionen, 71,69 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 4.116 Neuinfektionen, 65,69 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.058 Neuinfektionen, 65,73 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 5.206 Neuinfektionen, 65,22 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 11.565 Neuinfektionen, 64,49 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 2.036 Neuinfektionen, 49,84 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 723 Neuinfektionen, 72,99 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 3.433 Neuinfektionen, 84,18 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 2.020 Neuinfektionen, 91,47 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.454 Neuinfektionen, 50,19 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 2698 Neuinfektionen, 125,89 pro 100.000 Einwohner

Daten: Infektionen und Todesfälle pro Bundesland

Folgende bestätigte Gesamtzahlen über Infektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 01.03.2021 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 317.043 nachgewiesene Infektionen, 8.074 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 437.607 nachgewiesene Infektionen, 12.388 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 129.350 nachgewiesene Infektionen, 2.817 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 76.566 nachgewiesene Infektionen, 2.998 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 18.046 nachgewiesene Infektionen, 341 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 51.779 nachgewiesene Infektionen, 1.272 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 188.623 nachgewiesene Infektionen, 5.825 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 24.554 nachgewiesene Infektionen, 739 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 164.864 nachgewiesene Infektionen, 4.298 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 533.148 nachgewiesene Infektionen, 13.059 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 102.261 nachgewiesene Infektionen, 3.095 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 28.960 nachgewiesene Infektionen, 870 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 194.557 nachgewiesene Infektionen, 7.760 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 60.719 nachgewiesene Infektionen, 2421 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 42.541 nachgewiesene Infektionen, 1.284 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 76.450 nachgewiesene Infektionen, 2.864 bestätigte Todesfälle

Daten: Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den verschiedenen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 44.973 Fälle (1,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 136.755 Fälle (5,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 706.325 Fälle (28,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 929.700 Fälle (38 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 377.985 Fälle (15,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 247.989 Fälle (10,1 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 3.287 Fälle (0,1 Prozent Gesamtanteil)

Mittlerweile haben unterschiedliche Studien herausgefunden, dass Männer anfälliger sind für schwerwiegende Verläufe oder gar tödliche Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland aktuell mehr weibliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 1.146.251 Fälle (46,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 1.283.193 Fälle (52,4 Prozent Gesamtanteil)

Grafiken: Alle Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Grafiken: Zahlen zur Corona-Pandemie weltweit

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.