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2G-Regel: Drei Viertel der Menschen in NRW laut einer Umfrage dafür

Bundesweiter Höchstwert : Drei Viertel der Menschen in NRW laut Umfrage für 2G-Regel

Nur 16 Prozent der Befragten lehnen die 2G-Regel kategorisch ab. Bundesweit sind in Nordrhein-Westfalen laut einer aktuellen Umfrage die meisten Menschen dafür. Es gibt aber ein klares West-Ost-Gefälle.

Mehr als drei Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen sprechen sich angesichts steigender Corona-Zahlen in der Pandemie für eine flächendeckende sogenannte 2G-Regelung aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des „Bonner General-Anzeigers“, wie die Zeitung am Dienstag mitteilte.

Auf die Frage, ob sie es befürworten würden, „wenn nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt zu Einrichtungen erhalten, die nicht zum täglichen Bedarf gehören“, antworteten zwei Drittel (66 Prozent) in NRW mit „Auf jeden Fall“. Weitere zehn Prozent wählten die Antwortmöglichkeit „Eher ja“. Nur 16 Prozent der im Online-Verfahren befragten Menschen lehnten „2G“ kategorisch ab, fünf Prozent sagten „Eher nein“.

Im Bundesschnitt liegt die Zustimmung bei 71 Prozent, während ein Viertel der Menschen den Vorschlag ablehnen (20 Prozent) oder sehr skeptisch (5 Prozent) sehen.

Mit 76 Prozent Zustimmung ist Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Hamburg Spitzenreiter aller Länder bei der Frage nach einer flächendeckenden 2G-Regelung. In Sachsen ist der Wert den Angaben zufolge mit 52 Prozent am geringsten.

In den alten Bundesländern stimmen im Schnitt 73 Prozent der Befragten dem Vorschlag zu, 23 Prozent lehnen sie ab. Deutlich geringer fiel das „Ja“ in den neuen Bundesländern aus: Im Schnitt lag die Zustimmung dort bei nur 60 Prozent. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) lehnte Zutrittsbeschränkungen, etwa bei Restaurants oder Veranstaltungen, ab.

(chal/dpa)