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2500 Studenten an Schweizer Hotelfachschule in Lausanne in Corona-Quarantäne

Lausanne : 2500 Studenten an Schweizer Hotelfachschule in Corona-Quarantäne

Wegen rund einem Dutzend Corona-Infizierter muss in der Schweiz ein ganzer Bachelor-Studiengang in Quarantäne. Betroffen sind 2500 Studentinnen und Studenten der renommierten Hotelfachschule EHL in Lausanne.

Das teilten die Behörden des Kantons Waadt am Mittwochabend mit. Nach ersten Erkenntnissen hätten sich die Betroffenen bei Parties infiziert, die vor der Einführung strikterer Schutzmaßnahmen vergangene Woche noch abgehalten wurden. Der Unterricht soll online weitergeführt werden, wie die Direktion der Fachschule mitteilte.

Die EHL gilt als eine der besten Hotelfachschulen und zieht Auszubildende aus aller Welt an. Die insgesamt 3400 Studenten kommen aus mehr als 100 Ländern. Ausländer zahlen rund 160 000 Franken (knapp 150.000 Euro) für die vierjährige Bachelor-Ausbildung.

In der Schweiz ist der Kanton Waadt mit mehr als 1200 bestätigten Fällen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 23. September) hinter Genf am stärksten von der Pandemie betroffen. Beide sind von den deutschen Behörden als Risikogebiete ausgewiesen, ebenso der Kanton Freiburg.

(ahar/dpa)