Waffen sollen nur kampfunfähig machen: Brandenburgs Polizei will spezielle Munition gegen Kampfhunde

Waffen sollen nur kampfunfähig machen: Brandenburgs Polizei will spezielle Munition gegen Kampfhunde

Potsdam (dpa). Die Deutsche Polizeigewerkschaft Brandenburgs hat eine spezielle Munition für den Einsatz gegen Kampfhunde gefordert.

Falls ein Polizist in einer Gefahrensituation auf einen Kampfhund schießen müsse, könnten unbeteiligte Menschen durch Querschläger schwer verletzt oder gar getötet werden, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Landesinnenminister Jörg Schönbohm (CDU) solle die Polizei schnellstens mit der so genannten Mann-Stopp-Munition ausstatten, die Tiere und Menschen gewöhnlich kampfunfähig mache.

Seit diesem Dienstag gilt in Brandenburg eine neue Hundehalterverordnung, wonach die Polizei beim Angriff eines Kampfhundes auf einen Menschen scharf schießen darf. Die Verordnung sieht außerdem - wie in vielen anderen Bundesländern auch - ein Handels-, Ausbildungs- und Zuchtverbot für "gefährliche Hunde" vor.

(RPO Archiv)
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