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Bier zu energiebedürftig: Droht das große Brauereisterben?

Die hohen Energiekosten setzen viele kleine Betriebe unter Druck. Zuletzt standen deswegen immer wieder Bäckereien im Blickfeld. Und das wandert jetzt rüber zu den Brauereien: denn der Deutsche Brauer-Bund hat vor einer Pleitewelle gewarnt. In der Energiekrise habe sich die Situation der Branche dramatisch zugespitzt, erklärt der Verband. „Wenn es Bund und Ländern nicht bald gelingt, die Preise für Gas und Strom schnell und wirksam zu begrenzen, werden viele Betriebe im produzierenden Gewerbe den Jahreswechsel nicht mehr erleben.“ Nach der Absatzkrise während der Corona-Pandemie setzten nun die hohen Energiepreise den Betrieben zu. Zwar habe sich der Absatz zuletzt stabilisiert, doch die hohen Kosten führten zu herben Verlusten. „2022 wird eines der schwärzesten Jahre unserer Geschichte, und die Aussichten für 2023 sind leider düster“ heißt es vom Verband. In den vergangenen beiden Jahren ist die Zahl der Braustätten in Deutschland erstmals seit langer Zeit zurückgegangen. Zum Jahresende 2021 gab es noch 1512 Brauereien und damit 40 weniger als zwei Jahre zuvor.

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