Starker Wind und Dauerregen: Zwei Tote nach Unwettern in Italien

Starker Wind und Dauerregen : Zwei Tote nach Unwettern in Italien

Schwere Unwetter mit heftigem Regen und starken Winden haben in Italien mindestens zwei Menschen das Leben gekostet.

Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete. In der Toskana wurden fünf weitere Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Pfeiler getroffen wurden.

Besonders betroffen waren Mittel- und Süditalien, wo es seit Mittwoch stark regnete und die Winde teilweise Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern erreichten. In der Toskana blieben zahlreiche Schulen geschlossen, in Florenz wurden die Menschen dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. In Neapel stürzte eine Mauer ein und begrub acht Autos, verletzt wurde niemand. In der Toskana mussten 150 Menschen nach dem Einsturz eines Gebäudes in Sicherheit gebracht werden.

Der Wind riss in zahlreichen Regionen Bäume um, viele Dächer wurden beschädigt. Auch der Verkehr wurde beeinträchtigt, so mussten laut Ansa in Florenz zahlreiche Flüge verschoben werden. Auch die Fährverbindungen zur Insel Elba wurden vorübergehend eingestellt. Zahlreiche Straßen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt, auf Bahnstrecken und Autobahnen kam es vielerorts zu Behinderungen.

(dpa)
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