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Wintereinbruch in New York: Schneemassen in der US-Metropole

Wintereinbruch im Nordosten der USA : New York schaufelt sich von Schneemassen frei

Starke Windböen und heftiger Schneefall erschweren den Bewohnern der US-Metropole New York die Fortbewegung. Gouverneur Andrew Cuomo spricht von einer „gefährlichen, lebensbedrohlichen Lage“.

Nach einem Wintereinbruch in New York und Teilen des Nordostens der USA kämpfen Einsatzkräfte gegen die Schneemassen an. Die Aufräumarbeiten dauerten an, teilte am Dienstag das Notfallmanagement der US-Metropole bei Twitter mit. Wer das Haus verlassen müsse, solle auch wegen starker Windböen vorsichtig sein und zusätzliche Zeit für den Weg einplanen, hieß es in einem Appell an die Einwohner.

Die Schulen und viele öffentliche Gebäude blieben auch am Dienstag weiter geschlossen, bereits ausgemachte Termine für Corona-Impfungen wurden größtenteils verschoben. Die New Yorker Subway fuhr eingeschränkt und mit Verspätungen. „Das ist eine ernste Lage“, hatte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag gesagt. „Es ist eine gefährliche, lebensbedrohliche Lage.“ Laut Wetterbehörde fielen bis Montagabend (Ortszeit) in Stadt und Umgebung stellenweise bis zu einem halben Meter Schnee.

Demnach wurden im New Yorker Vorort Spring Valley etwa 53 Zentimeter registriert. Der Central Park in Manhattan wurde von einer mindestens 40 Zentimeter dicken weißen Schicht bedeckt, wie die „New York Times“ unter Berufung auf Behörden berichtete. Die meiste Menge an Schnee wurde bis Montagabend mit rund 76 Zentimetern in Mendham im US-Bundesstaat New Jersey verzeichnet. Laut Wetterbehörde sollte der Schneefall im Nordosten der USA erst zum Donnerstag abklingen.

(chal/dpa)