Gewalt gegen herrenlose Tiere: Wieder Straßenhunde In Charkiw erschossen

Gewalt gegen herrenlose Tiere : Wieder Straßenhunde In Charkiw erschossen

In der ostukrainischen Stadt Charkiw sind in den vergangenen Tagen erneut Straßenhunde erschossen worden. Wie die Internetplattform Glawred berichtet, wurden Ende vergangener Woche in einem Stadtteil rund 50 heimatlose Hunde erschossen. "Die Stadtwerke Charkiws haben damit nichts zu tun", sagte eine Sprecherin der Stadt.

Nach Angaben von Tierschützern hat eine von der Stadt beauftragte Reinigungsfirma in einem Charkiwer Stadtteil die Tiere erschossen. Nicht nur verwilderte, sondern auch bereits von Tierschutzorganisationen sterilisierte Hunde wurden dabei getötet.

Auf Bildern eines regionalen TV-Senders wurden tote Hunde mit blutenden Wunden gezeigt. Bewohner äußerten sich schockiert über die Brutalität, mit der gegen die Tiere vorgegangen wurde.

Im Zuge der Vorbereitungen für die Fußballeuropameisterschaft Euro 2012 haben die ukrainischen Behörden zugesagt, keine streunenden Hunde mehr zu töten. Charkiw ist neben Lwiw (Lemberg) eine der ersten Spielstätte der deutschen Mannschaft.

In Kiew findet derzeit eine Sterilisationsaktion internationaler Tierärzte statt.

(APD)
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