Weitere Tote Zahl der Opfer nach Vulkanausbruch in Indonesien gestiegen

Batu Palano · Rettungskräfte sind nach dem Ausbruch des Vulkans Marapi auf der indonesischen Insel Sumatra auf weitere Todesopfer gestoßen. An dem Vulkan war es am Sonntag und nochmals am Montag zu Eruptionen gekommen, die Dutzende Bergsteiger überrascht hatten.

Vulkan Marapi Indonesien: Bilder vom Vulkanausbruch auf Sumatra
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Vulkan Marapi - Verheerender Ausbruch in Indonesien

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Foto: dpa/Ardhy Fernando

Den jüngsten Angaben vom Dienstag zufolge kletterte die Zahl der bestätigten und vermuteten Todesopfer auf 23.

Mehr als 50 Bergsteiger waren nach der ersten Eruption am Sonntag gerettet worden, elf Todesfälle waren zunächst behördlich bestätigt worden. Am Montag kam es zu einem weiteren, bis zu 800 Meter hohen Ausstoß heißer Asche, was die Such- und Rettungsbemühungen zeitweise zum Erliegen brachte.

Die zuletzt gefundenen Leichen hätten sich unweit der Ausbruchsstelle befunden, sagte Edi Mardianto, der stellvertretende Polizeichef der auch als Westsumatra bekannten Provinz Sumatra Barat. Die Leichen von fünf Bergsteigern seien geborgen worden, von 18 weiteren werde vermutet, dass sie zu Tode gekommen seien, weil sie sich so nahe an der Ausbruchsstelle befunden hätten. Die Opfer sollten nach Angaben Mardiantos in ein Krankenhaus gebracht und dort identifiziert werden.

(mka/dpa)
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