Victoria's Secret Show 2017: Kontroverse um erste Modenschau in China

"Engel" sorgen für Wirbel: Kontroverse um erste Show von Victoria's Secret in China

Victoria's Secret Show 2017: Kontroverse um erste Modenschau in China

Es ist die erste große Modenschau von Victoria's Secret in China. Doch schon vor der Fernsehaufzeichnung der legendären Dessous-Show in Shanghai gibt es Berichte über die Verweigerung von Visa und politische Komplikationen.

Zur Enttäuschung vieler Fans musste zudem Model-Superstar Gigi Hadid zuhause bleiben, obwohl sie fest für die Modenschau gesetzt war. Auch konnte der US-Superstar Katy Perry nicht kommen.

Hintergrund ist laut Webseite "Page Six" die chinesische Verärgerung über einen Auftritt der Sängerin 2015 in Taiwan, das die kommunistische Führung in Peking nur als abtrünnige Provinz betrachtet. Damals trug Perry in Taipeh ein Kleid mit Sonnenblumen. Es war ein Jahr nach der "Sonnenblumenbewegung", mit der Studenten der demokratisch regierten Insel gehen die Annäherung an die Volksrepublik protestiert hatten.

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Topmodel Hadid bestätigte auf Twitter: "Ich bin so geknickt, dass ich nicht in der Lage bin, dieses Jahr nach China zu kommen." Sie könne nicht abwarten, die Show am 28. November im Fernsehen zu sehen. Die 22-Jährige hatte Verärgerung in China ausgelöst, als sie in einem Video Schlitzaugen imitiert hatte. Hadid hat sich entschuldigt.

Der Produzent der Show, Ed Razek, wollte nicht näher auf die Berichte eingehen. Sie seien "kein genauer Spiegel dessen, was ich vor Ort sehe und erlebe", zitierte ihn das "People Magazine".

(oko)