USA: Tierarzt föhnt Tiefkühl-Katze „Fluffy“ ins Leben

Bei Minus 25 Grad im Schnee gefunden: US-Tierarzt föhnt Tiefkühl-Katze „Fluffy“ zurück ins Leben

Katze „Fluffy“ hat jetzt nur noch sechs Leben. Sie wurde bei Minus 25 Grad im US-Bundesstaat Montana leblos im Schnee gefunden. Ihr Fell war voller Eis. Doch „Fluffy“ überlebt. Im Internet werden die Retter der Tiefkühl-Katze gefeiert.

Mit einer ungewöhnlichen Rettungsaktion ist eine scheinbar erfrorene Katze in den USA zurück ins Leben geholt worden. „Fluffy“, so der Name des Tieres, war steif gefroren unter Schnee und Eis gefunden worden. Die Katze konnte sich nicht mehr bewegen. Die Besitzer brachten die völlig unterkühlte Katze in eine Tierklinik. Ihre Körpertemperatur sei nicht mehr messbar gewesen, hieß es dort.

In der Tierklinik wurde „Fluffy“ unter anderem mit Handtüchern trockengerubbelt, gefönt und in einen beheizten Korb gelegt. Nach knapp einer Stunde Behandlung soll „Fluffy“ wieder eine Art leises Knurren von sich gegeben haben.„Diese mürrischen Katzen sind echte Überlebenskünstler“, sagte der behandelnde Tierarzt Dr. Jevon Clark.

Patientin Fluffy überlebte. Foto: AP/Jevon Clark

„Die Besitzer brachten die Katze eingefroren und regungslos zu uns. Ihre Temperatur war sehr niedrig, aber nach vielen Stunden hat sie sich erholt und ist jetzt völlig normal. Fluffy ist unglaublich!“, schrieb die Tierklinik anschließend auf Facebook. Innerhalb kürzester Zeit wurde dieser Eintrag tausendfach geteilt.

Viele User übten im Internet aber auch Kritik an den Besitzern der Katze. So brachten einige ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass „Fluffy“ bei den eisigen Temperaturen überhaupt nach draußen durfte. Im US-Bundesstaat Montana herrschen derzeit zum Teil bis zu minus 25 Grad.

(kron/csh)
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