1. Panorama
  2. Ausland

USA: Einreisestopp wegen Coronavirus trifft Fluggesellschaften hart

Schwerer Schlag : US-Einreiseverbot trifft Fluggesellschaften hart

Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte 30-tägige Einreisestopp aus dem Schengenraum in die USA ist ein weiterer schwerer Schlag für die Fluggesellschaften. Wegen des Coronavirus mussten sie in den vergangenen Wochen ohnehin schon viele Flüge streichen.

Buchungen gingen zurück oder wurden abgesagt, sowohl von Touristen als auch von Geschäftsreisenden. Lufthansa und andere Fluggesellschaften müssen mit Beginn des US-Einreisetopps am Samstag deutscher Zeit zahlreiche weitere Verbindungen streichen. Die Aktien vieler Airlines gaben in den vergangenen Tagen und Wochen deutlich nach. United Airlines und American Airlines verloren seit 21. Februar ein Drittel ihres Werts. Delta verzeichnete ein Minus von 25 Prozent und Flugzeugbauer Boeing einen Verlust von 43 Prozent. Der Branchenverband IATA schätzte, dass Fluggesellschaften weltweit 113 Milliarden Dollar verlieren könnten - und das vor einer Woche, als drastische Einreisestopps wie in den USA oder Italien noch nicht einmal beschlossen waren.

Allein das schon wären um ein vielfaches höhere Einbußen, als die Luftfahrtbranche nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zu verzeichnen hatte. US-Heimatschutzminister Chad Wolf räumte ein, dass der von Trump angekündigte Einreisestopp die Luftfahrtindustrie hart treffen werde. Die Entscheidung sei aber nötig, um die amerikanische Bevölkerung zu schützen, sagte er.

(ala/dpa)