US-Ostküste kämpft mit den Folgen des Schneesturms

"Snowzilla": US-Ostküste kämpft mit den Folgen des Schneesturms

Der Schneesturm ist zwar vorbei, doch die Ostküste der USA kehrt nur langsam wieder zur Normalität zurück. In der Haupstadt Washington herrscht noch immer der Ausnahmezustand.

Nach den gewaltigen Schneefällen fuhren Busse und U-Bahnen in Washington nur auf wenigen Linien und in stark ausgedünnter Frequenz. Schulen sollten auch am Dienstag geschlossen bleiben.

Mancherorts fiel am Wochenende knapp ein Meter Schnee, teils wurden historische Schneehöhen erreicht. In den Bundesstaaten Delaware und New Jersey brachten indes Sturmfluten Probleme. Zahlreiche Keller wurden überflutet.

Nach einem Bericht des Senders CNN kamen bei dem Sturm 33 Menschen ums Leben. In Passaic in New Jersey starben eine 23-jährige Frau und ihr einjähriger Sohn in einem Auto an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, wie das Portal "NJ.com" berichtete. Die dreijährige Tochter kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die drei hatten sich dem Bericht zufolge in dem Auto aufgewärmt, während der Mann der 23-Jährigen Schnee wegräumte.

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Mehrere Menschen starben an Herzinfarkten beim Schneeschippen. Auf den winterlichen Straßen brach vielerorts der Verkehr zusammen. Die Behörden riefen die Menschen auch am Montag dazu auf, zuhause zu bleiben - etwa in Baltimore oder Washington.

Der von Medien "Snowzilla" getaufte Sturm bescherte der US-Ostküste seit Freitag große Mengen Schnee und wegen heftigen Windes auch Schneeverwehungen. Die Hauptstadt und die umliegenden Orte der Bundesstaaten Virginia und Maryland waren stark betroffen. In der Gegend um die Millionenmetropole New York, wo mit rund 70 Zentimetern der zweitstärkste Schneefall in der Geschichte gemessen wurde, normalisierte sich das am Montag öffentliche Leben schneller. In Washington machte dagegen auch die US-Regierung einen weiteren Tag Pause.

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(das/dpa)