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US-Magazin „New Yorker“ suspendiert Jeffrey Toobin

Bei Zoom-Meeting masturbiert : US-Magazin „New Yorker“ suspendiert Journalisten Jeffrey Toobin

Das US-Magazin „New Yorker“ hat seinen langjährigen Autor Jeffrey Toobin suspendiert - weil er während eines Zoom-Meetings masturbiert hatte. Der Rechtsexperte hatte vergessen, dass die Kamera an war.

Bei einem Zoom-Meeting, in dem die US-Wahlnacht mit einer Simulation vorbereiten werden sollte, hat der Journalist Jeffrey Toobin heimlich masturbiert - und seine Kollegen sahen ungewollt zu. Bei der Simulation hätten sich zwei Gruppen für Beratungen zurückgezogen, in dieser Zeit sei es zu dem Vorfall gekommen.

„Ich habe einen peinlichen, dummen Fehler gemacht, ich dachte, die Kamera wäre aus.“ Er entschuldige sich bei seiner Frau, Familie, Freunden und Kollegen, zitiert ihn das Medienunternehmen Vice. Zwei Personen berichteten Vice demnach, sie hätten gesehen, wie Toobin masturbierte. An dem Meeting nahmen viele bekannte Autoren des New Yorker teil.

Im Anschluss an den Vorfall habe Toobin den Chat verlassen und sei kurz darauf wieder eingetreten, in dem Glauben, niemand habe mitbekommen, was passiert sei.

Nach dem Vorfall vergangene Woche wurde der Journalist suspendiert, die Angelegenheit würde weiter untersucht, sagte eine Sprecherin des Magazins.

Jeffrey Toobin hat mehrere Bücher geschrieben und berichtete unter anderem über den Fall O.J. Simpson.

(lha)