United Airlines: Hundwelpe stirbt im Flugzeug-Gepäckfach

Flug von Houston nach New York: Hundewelpe stirbt im Flugzeug-Gepäckfach

Auf dem Flug von Houston nach New York ist ein Hundewelpe gestorben - nachdem Flugbegleiter ihn in ein Gepäckfach der Maschine verbannt hatten.

Die betroffene Fluggesellschaft United Airlines teilte am Dienstag mit, man übernehme die volle Verantwortung für den Vorfall und werde ihn untersuchen. "Das war ein tragischer Unfall, der nie hätte geschehen dürfen, da Haustiere niemals in Gepäckfächer platziert werden sollten", sagte Sprecher Charles Hobart.

Der Vorfall hatte sich am Montag auf einem Flug von Houston nach New York ereignet. Die Besitzerin kam mit einem Baby und einem weiteren Kind ins Flugzeug, die französische Bulldogge hatte sie in einer Transporttasche dabei. Ein Besatzungsmitglied forderte sie auf, diese Tasche im Gepäckfach zu verstauen.

Die 30-jährige Passagierin Maggie Gremminger, die hinter der Hundebesitzerin saß, schilderte der "New York Times", die Frau habe beharrlich deutlich gemacht, dass sie die Tasche mit dem Hund nicht ins Gepäckfach packen wollen. "Sie sagte wörtlich: 'Mein Hund ist da drin, das ist mein Hund.'", sagte Gremminger. Das Besatzungsmitglied habe aber erklärt, die Tasche stelle im Fußraum eine Gefahr dar, weil sie einen Notausgang verstelle und jemand über sie stolpern könnte.

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June Lara, die ebenfalls an Bord war und den Vorfall beobachtete, schrieb auf Facebook, die Flugbegleiter hätten darauf bestanden, die Französische Bulldogge für drei Stunden einzuschließen - ohne Luftzufuhr. Sie hätten zugesichert, dass die Sicherheit des Tieres gewährleistet sei, so dass die Besitzerin schließlich zugestimmt habe. Der Hund habe nach der Landung keine Bewegungen mehr gemacht oder Laute abgegeben. Sie habe mit der Hundebesitzerin geweint, schrieb Lara. "Mein Herz brach, als ich realisiert habe, dass er gestorben ist."

Es ist nicht das erste Mal, dass die Fluggesellschaft United durch ihren Umgang mit Passagieren Negativ-Schlagzeilen macht. Vergangenes Jahr war ein 69-jähriger Arzt gegen seinen Willen aus einer überbuchten United-Maschine gezerrt worden. Eine Handy-Video des Vorfalls verbreitete sich schnell im Internet. Zuvor hatte die Fluggesellschaft Wut auf sich gezogen, indem sie zwei jugendliche Passagierinnen zurückwies, die mit ihren Leggings angeblich gegen den Dresscode von United verstoßen hatten.

(gaa)