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Ufo-Sichtung: Ex-Marinepilot Ryan Graves spricht über unbekannte Flugobjekte über dem Atlantik

„Die Frage ist, was ist das?“ : Ex-Marinepilot berichtet von täglichen Ufo-Sichtungen über dem Atlantik

In einem Interview im US-Fernsehen hat der ehemalige Navy-Pilot Ryan Graves berichtet, dass Piloten seit mehreren Jahren nahezu täglich unbekannte Flugobjekte sichten würden. Offensichtlich verwenden diese eine völlig neue Technologie. Die Geheimdienste rätseln.

„Jeden Tag, über mehrere Jahre haben wir diese Flugobjekte dort gesichtet“, sagt Ryan Graves in einem Interview in der US-Fernsehsendung „60 Minutes“, das am vergangenen Sonntag erstmals ausgestrahlt wurde. Der Moderator kann die Aussage nicht glauben und fragt noch einmal nach. Ja wirklich, jeden Tag.

Seit 2014, als die Radargeräte der Navy-Jets geupdated wurden, hätten die Piloten bei Trainingsflügen über der Atlantikküste süd-östlich vor dem US-Bundesstaat Virginia regelmäßig Flugobjekte gesichtet, deren Herkunft und Funktionsweise bis heute nicht geklärt sind. In der US-Sendung werden Videomitschnitte des Radars und einer Infrarotkamera gezeigt, auf denen die Objekte zu sehen sind. Sie zeigen etwas blinkendes Dreieckiges, das durch Wolken fliegt und dann plötzlich ins Wasser stürzt.

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Graves hatte schon in früheren Interviews von diesen Sichtungen berichtet, in welcher Frequenz diese stattgefunden haben, ist allerdings neu. Zudem ist er nicht der einzige Pilot, der diese Beobachtungen bezeugen kann. Auch andere Flieger der Marine stützen seine Aussagen. Was allen Begegnungen gemein ist: Die Flugobjekte haben in etwa die Größe eines Kampfjets, verwenden aber offensichtlich eine neuartige Technologie, die der US-Navy gänzlich unbekannt ist. „Keine Flügel, kein Motor, keine vorhersehbare Bewegung oder Flugbahn“, wird ein anderer Pilot in einem Artikel der Washington Post zitiert. Ein ehemaliger leitender Geheimdienstoffizier sagt, man könne ausschließen, dass es sich um Drohnen, Luftballons oder Weltraummüll handle. „Die Frage ist, was ist das? Was sind seine Absichten und Fähigkeiten?“

Dass die Piloten mit ihren Aussagen nicht mehr als Verschwörungstheoretiker gelten, sondern inzwischen sogar Gegenstand einer Kongress-Untersuchung geworden sind, hängt mit der Wiederbelebung einer Einheit des Pentagons zusammen. Diese soll in den kommenden sechs Wochen einen Bericht zu Umfang und Wissensstand über die unbekannten Flugzeuge veröffentlichen. Experten rechnen damit, dass der Bericht umfassend und groß sein wird.

Das Pentagon selbst bestätigt laut Christopher Mellon, dem ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister für Geheimdienste, nur, dass es tatsächlich unbekannte Objekte gibt, die den Luftraum der USA verletzten. „Wir wissen, dass es in der Vergangenheit vorgekommen ist und dass es auch weiterhin passiert. Wir wissen nicht, woher sie kommen oder wie sie funktionieren“, so Mellon in dem Interview bei „60 Minutes“.

Ryan Graves bewertet die unbekannten Flugobjekte (UFOs) jedenfalls als „reales Risiko für die nationale Sicherheit.“ Ihm zufolge müsse es sich entweder um streng geheime Technologie seines eigenen Landes oder ausländische Spionagetechnik handeln. Oder um etwas, das nicht von dieser Erde stammt.