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Todesfall Gabby Petito: Ermittler finden persönliche Gegenstände des Freundes

Mordfall Gabby Petito : Persönliche Gegenstände von tatverdächtigem Freund in Reservat gefunden

Bei der Suche nach dem ebenfalls vermissten und tatverdächtigen Freund der ermordeten jungen Gabby Petito haben die Ermittler am Mittwoch in einem Naturreservat eine Spur gefunden. Möglicherweise handelt es sich bei der Entdeckung um menschliche Überreste.

Im Fall Gabby Petito haben Ermittler bei der Suche nach dem vermissten Freund „Gegenstände von Interesse“ in einem Naturreservat gefunden. Diese seien am Mittwochmorgen im Carlton Reservat entdeckt worden, teilte das FBI in Tampa im US-Bundesstaat Florida mit.

Der Fund sei in einer sumpfigen Gegend mit Alligatoren, Schlangen, Kojoten und anderen Wildtieren gemacht worden, teilte der Leiter des FBI-Büros in Tampa, Michael McPherson, am Mittwoch mit. Es handle sich mutmaßlich um menschliche Überreste, es werde Zeit beanspruchen, sie zu identifizieren. Sie seien in der Nähe eines Rucksacks und eines anderen Gegenstands gefunden worden, die mit Laundrie in Verbindung gebracht wurden.

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Spürhunde und Polizei das Gelände des Myakkahatchee Creek Environmental Park, der zum Carlton Reservat gehört, durchkämmten. Zuvor sollen sich die Eltern des jungen Mannes in dem Park mit Ermittlern getroffen haben, wie US-Medien unter Berufung auf den Anwalt der Familie des 23-Jährigen berichteten.

Die 22-jährige Gabby Petito war im Sommer nicht von einer gemeinsamen Reise durch die USA mit ihrem Freund zurückgekommen. Der Fall findet sowohl in den USA als auch international Beachtung – nicht zuletzt, weil das Paar aus Florida zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in sozialen Netzwerken teilte. Petitos Leiche war nach intensiver Suche schließlich im September im Bundesstaat Wyoming gefunden worden. Dem Gerichtsmediziner zufolge wurde die junge Frau erwürgt.

Petitos Freund war im September allein von der Reise mit Petito zurückgekehrt. Kurz darauf verschwand auch er spurlos. Seit Wochen sucht die Polizei nach dem 23-Jährigen – vor allem in dem Naturschutzgebiet, in dem jetzt die Gegenstände entdeckt wurden. Warum die Reise des Paares, das auf Bildern glücklich wirkte, ein tödliches Ende nahm, ist offen.

(APdpa/jbu/juju)