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Thalys-Zug: Mann ruft Allahu Akbar und wird festgenommen

„Allahu Akbar“ auf der Fahrt nach Paris gerufen : 28-Jähriger wegen aggressiven Verhaltens in Thalys-Zug nach Paris festgenommen

Ein 28 Jahre alter Mann hat in einem Thalys-Zug nach Paris für einen Schreckmoment gesorgt. Er rief „Allahu Akbar“ und löste so Panik bei den Fahrgästen aus. Es war nicht das erste Mal, dass ein Thalys-Zug in den Fokus gerät.

Die niederländische Polizei hat einen 28-jährigen Mann wegen aggressiven Verhaltens in einem Thalys-Zug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris festgenommen. Mitreisende hätten gehört, wie der Verdächtige in dem Zug am Mittwochmorgen "Allahu Akbar" gerufen habe, woraufhin kurzzeitig Panik ausgebrochen sei, teilte die Polizei mit. Bei dem Vorfall sei jedoch niemand verletzt worden. Der Mann habe keine Waffe mit sich geführt.

Wie der niederländische Fernsehsender NOS berichtete, benahm sich der 28-Jährige nach Polizeiangaben "verwirrt" und rief "merkwürdige Dinge". Die Polizei leitete Ermittlungen zu dem Vorfall ein. Nach Angaben der niederländischen Zuggesellschaft NS war der Thalys um 06.15 Uhr in Amsterdam losgefahren. Wegen des Zwischenfalls musste der Zug eine halbe Stunde lang in Rotterdam halten.

Im August 2015 hatten zwei zufällig mitreisende US-Soldaten während einer Thalys-Fahrt von Amsterdam nach Paris einen Angriff verhindert. Sie überwältigen den schwer bewaffneten Islamisten Ayoub El Khazzani, als dieser in dem Zug das Feuer eröffnete und zwei Menschen verletzte. Der Marokkaner war mit einer Kalaschnikow, einer Pistole und einem Teppichmesser bewaffnet in dem Schnellzug aufgetaucht.

(mja/AFP)