Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen Retter bergen sieben Leichen aus überflutetem Tunnel in Südkorea

Update | Seoul · In Südkorea haben Retter in einem Tunnel sieben Leichen gefunden. Neun Überlebende seien in der Stadt Cheongju aus dem schlammigen Wasser gerettet worden.

Fotos Südkorea: Überflutungen und Erdrutsche
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Retter bergen Leichen nach Überflutungen und Erdrutschen in Südkorea

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Foto: dpa/Chen Kyung-hwan

Nach heftigen Regenfällen hatte eine Sturzflut am Samstagabend (Ortszeit) etwa 15 Fahrzeuge in dem Tunnel eingeschlossen, darunter ein Bus. Wie viele Menschen in den Fahrzeugen gesessen haben, könne er noch nicht genau sagen, räumte Feuerwehrchef Seo ein. Etwa 400 Rettungskräfte seien im Einsatz unter ihnen Taucher. Fotos und Videos zeigten Rettungskräfte mit Schlauchbooten an dem abgesperrten Tunnel.

Ein Vertreter der Provinzfeuerwehr von Chungcheong sagte, eine Mischung aus Wasser, Schlamm und Trümmern stehe noch etwa vier bis fünf Meter hoch in dem Tunnel. Es könne Stunden dauern, bis die Brühe abgepumpt sei. Die Retter gingen behutsam vor, um mögliche Überlebende nicht zu gefährden.

Mit dem Fund der sieben Toten stieg die Zahl der Unwetteropfer auf 33. Mindestens 22 Menschen mussten verletzt in Krankenhäusern behandelt werden.

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Foto: dpa/Martin Gerten

Südkorea wird seit einer Woche von Wolkenbrüchen heimgesucht, die größere Gebiete unter Wasser setzten und Erdrutsche auslösten. In den Städten Gongju und Cheongyang sind vom 9. Juli bis Samstag mehr als 600 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Mehr als 6100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, gut 27 000 Haushalte waren ohne Strom, wie das Innenministerium mitteilte.

(aku/AFP)
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