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Strengere Sicherheitsmaßnahmen an US-Schulen nach Amoklauf in Texas​

Nicht der erste Fall in den USA : Strengere Sicherheitsmaßnahmen an US-Schulen nach Amoklauf in Texas

Zusätzliche Einsatzkräfte und Beratungsgespräche soll es an mehreren Schulen in den USA zukünftig geben. Die Schulen müssten besser geschützt werden.

Nach der Tötung von 19 Kindern und zwei Erwachsenen an einer texanischen Grundschule werden in den USA an vielen Schulen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Im US-Staat Connecticut, wo ein Attentäter 2012 an der Sandy Hook Elementary School in Newtown 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet hatte, erklärte die Polizei, es seien am Mittwoch zusätzliche Einsatzkräfte an Schulen geschickt worden, wenngleich keine spezifischen Drohungen eingegangen seien. „Dieser Angriff auf die unschuldigsten unserer Bürger ist zutiefst beunruhigend und herzzerreißend“, sagte Stavros Mellekas von der Polizei des US-Staats. Im Mittelpunkt stehe derzeit, alle Schulen in Connecticut zu schützen.

Unter anderem Schulen in der Hauptstadt Washington, in Atlanta, Virginia, Maryland und Florida verschärften ebenfalls ihre Sicherheitsmaßnahmen und boten Beratungsgespräche an.

„Letzte Nacht habe ich meine beiden Kinder etwas fester umarmt, sagte der Bürgermeister von New Haven, Justin Elicker, laut einer Mitteilung. „Heute morgen habe ich ihnen einen Extra-Kuss gegeben, bevor ich sie zur Schule geschickt habe ... Wie viele weitere (Menschen) müssen noch in unseren Schulen sterben, in unseren Supermärkten und auf unseren Straßen, bevor der US-Kongress handelt, um gegen dieses Gemetzel vorzugehen?“

Ein 18-Jähriger hatte am Dienstag die Robb Elementary School in Uvalde gestürmt und 19 Kinder und zwei Erwachsene in einem Klassenzimmer erschossen. Er wurde von einem Grenzschutzbeamten erschossen.

(dpa/boot)