1. Panorama
  2. Ausland

Stärke 6,1: Starkes Erdbeben erschüttert Taiwan

Stärke 6,1 : Starkes Erdbeben erschüttert Taiwan

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntagmorgen den Süden von Taiwan erschüttert und zu leichten Schäden nahe der Küstenstadt Pingtung geführt. Berichte über Opfer lagen aber zunächst nicht vor. Die Behörden in Taiwan meldeten eine Stärke von 6,1, die US-Erbebenwarte sprach von 5,9.

Das taiwanische Fernsehen zeigte Bilder kleinerer Schäden im Gebiet von Pingtung. Außerhalb der Stadt Kaohsiung sei zudem der Verkehr mit Hochgeschwindigkeitszügen vorübergehend unterbrochen worden, hieß es weiter.

In Taiwan kommt es häufiger zu Erdbeben. Sie verursachen aber meist nur geringe oder gar keine Schäden. Bei einem Beben der Stärke 7,6 wurden 1999 aber mehr als 2.300 Menschen getötet.

Auch in Russland Beben

Auch der Südwesten Sibiriens ist am frühen Sonntag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Berichte über Tote, Verletzte oder größere Schäden gab es nach russischen Behördenangeben zunächst nicht. Demnach lag das Zentrum des Erdbebens mit der Stärke 6,8 in der Region Tuwa rund hundert Kilometer von der Stadt Kyzyl entfernt, die erst am 27. Dezember von einem ähnlich heftigen Beben erschüttert worden war.

Bewohner der Region berichteten der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag von zerbrochenen Fenstern und anderen kleineren Schäden in ihren Wohnungen. Demnach hielten die Erschütterungen mehrere Minuten lang an. Die abgelegene und dünn besiedelte Region Tuwa an der Grenze zur Mongolei ist eines der am stärksten von Erdbeben betroffenen Gebiete Russlands.

Hier geht es zur Infostrecke: Die schwersten Erdbeben seit 1900

(APD)