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Spitzbergen: Französische Touristin von Eisbär in Norwegen verletzt​

Spitzbergen : Französische Touristin von Eisbär in Norwegen verletzt

Ein Eisbär hat auf einem Campingplatz auf Spitzbergen in Norwegen eine französische Touristin verletzt. Durch Schüsse sei der Eisbär vertrieben worden. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die am Montag angegriffene Frau gehörte Behördenangaben zufolge zu einer Gruppe von 25 Personen, die in der Mitte der Inselgruppe übernachtet hatten. Die Touristin sei am Arm verletzt worden, teilte Ermittler Stein Olav Bredli mit. Durch Schüsse sei der Eisbär vertrieben worden. Das Tier sei verletzt worden. Die Frau wurde den Angaben zufolge per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Zeitung „Svalbardposten“ berichtete, sie sei in ihren Vierzigern.

Auf Spitzbergen wird vor Eisbären gewarnt. Wer im Freien übernachten will, wird von den Behören aufgefordert, eine Schusswaffe bei sich zu tragen. Seit den 1970er Jahren sind mindestens fünf Menschen von Eisbären getötet worden. Der letzte tödliche Vorfall auf Spitzbergen war 2020. Bei dem Angriff starb ein 38-jähriger Niederländer.

In der Arktis leben geschätzt 20.000 bis 25.000 Eisbären.

(ahar/dpa)