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So prescht Spanien beim Energiesparen voran

Die spanische Regierung hat zur effizienteren Nutzung von Energie beschlossen. Die Regierung macht Energiesparmaßnahmen zum Gesetz. Alle Gebäude des öffentlichen Sektors werden künftig ihre Räumlichkeiten im Sommer auf nicht weniger als 27 Grad abkühlen und im Winter auf höchstens 19 Grad beheizen dürfen. Das sei auf der wöchentlichen Kabinettssitzung in Madrid beschlossen worden, erklärte am Montagabend die Ministerin für Ökologischen Wandel, Teresa Ribera. Die Maßnahmen des königlichen Dekrets sollen bis zum 1. November 2023 in Kraft bleiben. Es handele sich um ein erstes Maßnahmenpaket, das in einer „kritischen Lage“ nötig sei. Europa benötige die Hilfe Spaniens. „Es ist an der Zeit, solidarisch zu sein“, betonte die Ministerin der linksgerichteten Regierung. Neben anderen Maßnahmen müssen Läden und Betriebe mit automatischen Systemen, die bis zum 30. September installiert sein müssen, ihre Türen geschlossen halten. Damit wird das Entweichen von Wärme oder kühler Luft vermieden. Die Beleuchtung von nicht benutzen Büros, von Schaufenstern und Denkmälern muss außerdem nach 22 Uhr ausgeschaltet werden. Die Privatwirtschaft rief Ribera dazu auf, das Arbeiten im Homeoffice zu verstärken. Mit solchen Maßnahmen soll Spanien den Gaskonsum um sieben Prozent reduzieren.

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