Privatjet geht in Flammen auf: Sieben Menschen sterben bei Flugzeugunglück

Privatjet geht in Flammen auf : Sieben Menschen sterben bei Flugzeugunglück

Ein Privatjet ist beim Start in der Nähe von Boston in den USA in Flammen aufgegangen. Alle sieben Insassen kamen ums Leben, wie der Betreiber des Flugfelds Hanscom Field in Massachusetts am Sonntag mitteilte.

Die Maschine des Typs Gulfstream IV sei am Samstagabend in ein kleines Waldgebiet gerast. Wie die Bundesluftfahrtbehörde dem Sender CNN mitteilte, geriet das Flugzeug offenbar in Brand. "Es gab keine Überlebenden", sagte Sprecher Matthew Brelis. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen an Bord und ihren Angehörigen." Auch der "Inquirer"-Besitzer und Millionär Lewis Katz gehörte zu den Opfern, erklärte die Zeitung. Er ist auch der Ex-Besitzer zweier Mannschaften der Basketball- und und Eishockey-Profiligen NBA und NHL. Die Namen der anderen Toten wurden zunächst nicht bekannt.

Der kleine Jet vom Typ Gulfstream IV sollte am Samstagabend gegen 21.40 Uhr von Hanscom Field nach Atlantic City in New Jersey fliegen. Die Behörden äußerten sich zunächst nicht zur Unfallursache. Die Verkehrssicherheitsbehörde National Transportation Safety Boards soll ermitteln. Auch die Namen der Opfer wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Anwohner in der Nähe des Flugplatzes berichteten von einem Feuerball und einer starken Explosion, die ihre Häuser erschütterte. "Ich hörte einen lauten Knall und ich dachte dabei, jemand versuche, in mein Haus einzubrechen", sagte der 14-jährige Jared Patterson. "Ich dachte, jemand hämmert an die Tür, um reinzukommen."

Rettungskräfte waren Sonntag an der Unfallstelle. Der Betrieb an dem zivil und militärisch genutzten Hanscom Field Flughafens in Bedford wurde unterbrochen. Der Airport wird nach eigenen Angaben häufig von Firmen und auch als Alternative zum Logan International Airport im nahen Boston genutzt. Der Flieger war auf dem Weg in den Küstenort Atlantic City in der Nähe der Metropole New York.

(ap)