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Sechs Tote durch Hurrikan „Zeta“ im Südosten der USA

Südosten der USA : Sechs Tote durch Hurrikan „Zeta“

Der Hurrikan „Zeta“ hat in den USA zahlreiche Gebäude zerstört und Bäume umgerissen. Millionen Menschen im Süden des Landes müssen ohne Strom auskommen. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben.

Von der Golfküste bis nach Atlanta musste die an Stürme gewöhnte Bevölkerung nur wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl erneut die Trümmer aufsammeln. In Atlanta und New Orleans wichen Autofahrer Baumstämmen auf Straßen aus und navigierten über Kreuzungen ohne Ampeln. In sieben Bundesstaaten fiel in 2,6 Millionen Häusern zeitweise der Strom aus.

„Zeta“ war am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von 175 Stundenkilometern im Südosten Louisianas auf Land getroffen. Der Wirbelsturm zog schnell in Richtung New Orleans und Mississippi. Über Alabama und Florida schwächte er sich ab und tobte schließlich über North Carolina mit Spitzengeschwindigkeiten von 95 Kilometern pro Stunde.

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards sagte, der Sturm habe große Schäden angerichtet. Die Nationalgarde von Louisiana sollte bei Such- und Rettungsarbeiten assistieren. Edwards mahnte Helfer, die Gefahren der Coronavirus-Pandemie nicht außer Acht zu lassen. „Bietet Hilfe an, aber tut es mit einer Maske“, sagte er. Außerdem wies er darauf hin, dass die meisten Todesopfer nicht durch den Sturm selbst ums Leben kommen, sondern während der Aufräumarbeiten, beispielsweise beim Einsatz von Generatoren.

(ahar/dpa)