Seit 15 Monaten flüchtig: Sea-Shepherd-Gründer Watson in USA

Seit 15 Monaten flüchtig : Sea-Shepherd-Gründer Watson in USA

Nach 15 Monaten auf der Flucht hält sich der Tierschützer Paul Watson seit einigen Tagen in den USA auf. Ein "roter Eintrag" der internationalen Polizeiorganisation Interpol, die den Gründer der Organisation Sea Shepherd auf Antrag Costa Ricas international zur Fahndung ausgeschrieben hatte, sei gelöscht worden, schrieb der 62-jährige Kanadier am Donnerstag im sozialen Onlinenetzwerk Facebook.

Der französische Sea-Shepherd-Ableger teilte mit, Watson sei am Montag in Los Angeles angekommen und nicht festgenommen worden. "Wir setzen unseren Kampf zum Schutz der Ozeane fort", schrieb Watson bei Facebook.

Watson war auf Antrag Costa Ricas mit internationalem Haftbefehl gesucht worden. Im Mai 2012 wurde er bei der Einreise am Flughafen in Frankfurt am Main festgenommen, später aber auf Kaution freigelassen. Ende Juli wurde dann bekannt, dass er aus Deutschland geflüchtet war. Costa Rica wirft Watson wegen einer Aktion gegen Haifischjäger im Jahr 2002 Behinderung der Schifffahrt vor. Im Januar trat Watson als Präsident der Sea-Shepherd-Ableger in Australien und den USA zurück.

(AFP)
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