Schulmassaker in Florida: Trump kündigt Treffen mit Überlebenden an

Schulmassaker in Florida: Trump kündigt Treffen mit Schülern und Lehrern an

Die Überlebenden des Schulmassakers von Florida sehen eine Mitschuld bei Politikern und laxen Waffengesetzen. US-Präsident Donald Trump will sich am Mittwoch mit einigen Schülern und Lehrern treffen.

Welche Schüler an dem Treffen teilnehmen sollten, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Am Tag darauf wolle Trump mit Beamten des Staats Florida und Gemeindevertretern zusammenkommen, um über Schulsicherheit zu reden, gab das Weiße Haus weiter bekannt.

Überlebende Schüler hatten Trump und andere US-Politiker nach dem Massaker mit 17 Toten in Parkland aufgefordert, etwas gegen Waffengewalt zu tun. Öffentlich zuletzt gesehen wurde der Präsident am Freitagabend, als er die Gemeinde besuchte.

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Via Twitter kritisierte Trump, das FBI habe vor dem Massaker viele Signale übersehen, weil es zu sehr damit beschäftigt gewesen sei, eine Zusammenarbeit zwischen Russland und der Trump-Wahlkampagne nachzuweisen. "Es gibt keine Absprachen. Geht zurück zum Wesentlichen und macht uns alle stolz!", schrieb er.

Das FBI hatte im Januar einen Tipp zu Nikolas Cruz erhalten, dem Täter von Florida, war dem Hinweis aber nach eigenen Angaben nicht nachgegangen.

(sbl)
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