Nordküste von Oahu Surfer und Schauspieler Tamayo Perry auf Hawaii von Hai getötet

Honolulu · Bei dem durch einen Hai-Angriff gestorbenen Surfer vor einer Hawaii-Insel handelt es sich um den Schauspieler Tamayo Perry. Er war etwa in „Fluch der Karibik“ und im Surferfilm „Blue Crush“ zu sehen.

 Tamayo Perry auf seinem Surfbrett vor Hawaii im Januar 2019 (Archivfoto)

Tamayo Perry auf seinem Surfbrett vor Hawaii im Januar 2019 (Archivfoto)

Foto: AFP/BRIAN BIELMANN

Der Surfer, Rettungsschwimmer und Schauspieler Tamayo Perry ist vor der hawaiianischen Insel Oahu von einem Hai attackiert und getötet worden. Perry starb am Sonntag (Ortszeit) beim Surfen, sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung für Meeressicherheit von Honolulu, Kurt Lager, auf einer Pressekonferenz.

Zuvor hatten örtliche Behörden von einem 49-jährigen Rettungsschwimmer berichtet, der bei einem Hai-Angriff verstorben war.

Perry war auch als Schauspieler tätig. Er war etwa in dem Surferfilm „Blue Crush“ mit Kate Bosworth zu sehen. Im vierten Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe spielte er nach eigenen und den Angaben mehrerer Medien eine kleine Rolle.

Eine Sprecherin der Notfalldienste von Honolulu, Shayne Enright, teilte mit, der 49-Jährige sei am Sonntagnachmittag vor der Nordküste von Oahu von dem Hai angegriffen und tödlich verletzt worden. Die Rettungskräfte brachten ihn mit einem Jetski an den Malaekahana Beach und konnten dort nur noch seinen Tod feststellen.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste reagierten auf einen Notruf vom Malaekahana Beach an der Nordküste von Oahu, wo ein Anrufer einen Mann mit offensichtlichen Haibissen gemeldet hatte. Rettungsschwimmer brachten den Mann mit einem Jetski an den Strand, wie Enright mitteilte. Dort wurde dann sein Tod festgestellt.

Nach dem Angriff wurde Angaben örtlicher Medien zufolge in dem Gebiet vor Haien gewarnt. Der Bürgermeister von Honolulu, Rick Blangiardi, bezeichnete den Tod des Surfers als „tragischen Verlust“. „Tamayo war ein legendärer Mann des Meeres und hoch geachtet. Er ist hier aufgewachsen und war ein großartiges Mitglied unseres Sicherheitsteams.“

(ckoe/dpa/afp)