Risenrutsche in Perth: Wenn der Garten zum Spaßbad wird

Selbst gebaute Riesenrutsche: Wenn der Garten zum Spaßbad wird

Luke Newton aus Australien hat sich ein zwölf Meter langes Überbleibsel aus einem Freizeitpark in den Garten gestellt. Doch mit seiner Riesenrutsche verstößt der Australier offenbar gegen eine ganze Reihe von Vorschriften.

Zwölf Meter lang, viereinhalb Meter hoch, am unteren Ende ein Swimmingpool - das klingt nach Spaß. Das dachte sich wohl auch Luke Newton, als er beschloss, eine ausgemusterte Rutsche aus einem ehemaligen Freizeitpark in seinem Garten aufzustellen.

Doch leider hatte Newton nicht mit der Gründlichkeit der Behörden gerechnet. Oder mit den Nachbarn, die sich bereits nach kurzer Zeit über seine neue Freizeitattraktion beschwerten. "Die gewaltige Struktur der Rutsche ist allein wegen ihrer Höhe nicht mit dem Stadtbild des Wohngebiets vereinbar", sagte der Bürgermeister in einem Interview.

Darüber hinaus verstoße die Rutsche gegen etliche Sicherheitsvorschriften. Das Unfallrisiko sei daher laut Einschätzung der Experten viel zu hoch. Die Entscheidung der Behörden: Die Rutsche muss weg!

14 Tage sollte Luke Newton Zeit bekommen, um die Wasserrutsche abzubauen. Doch offenbar möchte er sie nicht einfach aufgeben. "Ich will mit den Behörden zusammenarbeiten, um die Rutsche sicher zu machen", sagte er. Ob er sein Spaßbad dadurch behalten darf, ist jedoch fraglich.

(mro)