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Rekordverdächtiger Python in Florida gefangen​

Weibchen mit 122 Eiern : Rekordverdächtiger Python in Florida gefangen

Im Everglades-Nationalpark in Florida/USA haben Biologen einen rekordverdächtigen Tigerpython gefangen. Das 5,5 Meter lange Weibchen trug 122 Eier in sich.

Wissenschaftler des Everglades Nationalparks haben einen rekordverdächtigen Dunklen Tigerpython gefangen. Noch nie wurde in Florida solch ein großes Tier gefangen. Das Weibchen ist 5,5 Meter lang und 98 Kilogramm schwer. Wie das Nachrichtenportal „USA today“ berichtet, trug der Python 122 Eier in sich.

Im Landschaftsschutzgebiet haben sich Pythons explosionsartig vermehrt und die Populationen einheimischer Säugetiere wie Kaninchen, Opossums und Weißwedelhirsche nahezu ausgerottet. Tiere, die eigentlich das Nahrungsangebot für den gefährdeten Florida-Panther sind.

1992 zerstörte der Hurrikan „Andrew“ eine Schlangenfarm. Mehr als 1000 Tiere entwichen. Zudem sind Schlangen beliebte Haustiere in Florida.

Der Biologe Ian Bartoszek sagte „USA today“, er vermute, die Schlange könne aus einer Haustierhaltung stammen und vor Jahrzehnten ausgesetzt worden sein.

Die Wissenschaftler versuchen der Python-Plage Herr zu werden mit Hilfe von männlichen Schlangen als Lockvögel, die mit einem Sender ausgestattet werden. Die Männchen führen die Biologen zu Brutansammlungen und großen, fortpflanzungsfähigen Weibchen. So auch im Fall der Riesen-Python, wo ein Männchen namens Dion die Forscher zur rekordverdächtigen Schlangen führte. Das Weibchen wurde später eingeschläfert.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Riesen-Python in Florida gefangen

(dw)