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Ratte in Indien futtert Geldscheine in Bankautomat - mehr als 16.000 Euro zerstört

Mehrere Tausend Euro Schaden : Ratte frisst sich durch Bankautomat

Im Nordosten Indiens wunderten sich Anwohner, dass der Bankautomat kein Geld mehr ausspuckte. Techniker fanden eine tote Ratte im Gehäuse - sie hatte die Banknoten in kleine Fetzen zerbissen.

Techniker hätten Mitte Juni einen Automaten der State Bank of India reparieren wollen und dabei eine tote Ratte im Innern des Geräts gefunden - umgeben von zerfetzten Scheinen, sagte der Polizeichef der Stadt Tinsukia, Mugdha Jyoti Mahanta. Neben dem Tier seien 1,3 Millionen zerkaute Rupien entdeckt worden. Das entspricht umgerechnet mehr als 15.000 Euro.

Wahrscheinlich sei das Nagetier durch eine Öffnung für Kabel in den Geldautomaten am Rande der nordostindischen Stadt Tinsukia gelangt, dort steckengeblieben und habe versucht, sich einen Weg hinaus zu fressen, sagte ein Polizeisprecher. Unklar blieb, ob noch weitere Tiere an dem großen Fressen beteiligt waren. Es gebe keine Hinweise auf eine andere Ursache für die zerstörten Banknoten, sagte ein Polizeisprecher der britischen Zeitung „Guardian“.

Vorher hatten sich Kunden beschwert, dass der Automat nicht mehr funktioniere und sie kein Geld mehr abheben könnten. Zum Glück für die Bank fiel nicht das gesamte Geld den Rattenzähnen zum Opfer: Noten in Wert von rund 1,7 Millionen Rupien (etwa 21.500 Euro) blieben der Polizei zufolge intakt.

(wer/dpa/AP)