Internationales Ranking Das sind die besten Unis der Welt 2024

Düsseldorf · Das Magazin „Times Higher Education“ listet in einem Ranking die besten Universitäten der Welt auf. Wer sich einen Spitzenplatz in der weltweiten Rangliste gesichert hat, sehen Sie hier.

Studenten auf dem Campus der Stanford University. Stanford zählt wie Harvard oder Princeton zu den Elite-Universitäten der USA und schafft es 2024 auf den zweiten Platz im weltweiten Ranking.

Studenten auf dem Campus der Stanford University. Stanford zählt wie Harvard oder Princeton zu den Elite-Universitäten der USA und schafft es 2024 auf den zweiten Platz im weltweiten Ranking.

Foto: AP/Ben Margot

Ob der Kandidat ein Spätentwickler ist, fragen sich die Mitarbeiter der US-amerikanischen Eliteuniversität Harvard bei der Prüfung ihrer Bewerber. Oder, ob ihm irgendetwas besonders am Herzen liegt, „Intellektuelles, außerhalb des Lehrplans, Persönliches.“ Das schreibt die Uni auf ihrer Website zum Auswahlverfahren. Es gäbe keinen typischen Harvard-Studenten, man suche nach Leuten, die ihre Umgebung während der College-Zeit und auch danach inspirieren könnten.

An der englischen Eliteuniversität Cambridge sollen die Bewerber „Selbstdisziplin, Motivation, Engagement sowie den Wunsch und das Potenzial, über das bisher Gelernte hinauszugehen“ mitbringen. Ihre Studenten müssten die akademischen Fähigkeiten und das Potenzial, an der Uni erfolgreich zu sein, besitzen. Für deutsche Studieninteressierte bedeutet das konkret: eine Abiturdurchschnittsnote von 1,0 bis 1,2 und 14 oder 15 Leistungspunkte in den studienrelevanten Fächern.

Sicher ist der Studienplatz damit aber noch lange nicht. Denn die Spitzenuniversitäten dieser Welt verzeichnen unzählige Bewerber, dorthin schaffen tun es die wenigsten. Das hat verschiedene Gründe. Auch wenn sich das Verhältnis in den letzten Jahren erheblich verbessert hat, stammen viele der sogenannten „Oxbridge“-Studierenden in England von Privatschulen, die explizit auf die Auswahlverfahren und Gepflogenheiten an den Eliteunis vorbereiten. In den USA gab es Skandale, die zeigten, dass sich vermögende Eltern den Studienplatz für ihre Kinder mit Spenden sicherten. Auch um betrügerische Mittel waren diese Eltern nicht verlegen.

Was Universitäten wie Harvard, Cambridge oder Oxford so attraktiv für Bewerber weltweit macht, ist vor allen Dingen ihr Renommee. Denn der Abschluss an einer Eliteuni verspricht bessere berufliche Perspektiven, womöglich sogar die Aussicht auf Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft.

Das Magazin „Times Higher Education“ zeigt in seinem weltweiten Ranking, welche Universitäten international durch ihre wissenschaftliche Exzellenz auffallen. Dabei legt das Magazin den Schwerpunkt auf den Bereich Forschung. Wichtige Faktoren sind das Forschungsvolumen, der Einfluss der Forschungsbereiche, aber auch die Anzahl exzellenter Wissenschaftler und Nobelpreisträger, die dort studiert oder gearbeitet haben.

Das sind die zehn besten Universitäten der Welt:

  1. Oxford Universität
  2. Universität Stanford
  3. Massachusetts Institute of Technology
  4. Harvard University
  5. University of Cambridge
  6. Princeton University
  7. California Institute of Technology
  8. Imperial College London
  9. University of California
  10. Yale University

Wie zu vermuten, dominieren England und die USA das Ranking. Zur Einordnung muss man jedoch sagen, dass im Fall von Deutschland die Spitzenforschung eher in Instituten oder Stiftungen organisiert ist, während diese in England und den USA an die Universitäten angebunden ist.

Dennoch schafft es die Technische Universität München wie bereits 2023 auf Platz 30 des Rankings, die Ludwigs-Maximilian-Universität liegt auf Platz 38, während sie vergangenes Jahr noch den Platz 33 belegte. Ganz vorne mit dabei ist im Übrigen auch die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, die den elften Platz im weltweiten Ranking belegt.

(hf)
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