Vatikan schweigt Rätsel um Krankenhausaufenthalt des Papstes

Rom (rpo). Papst Johannes Paul II. muss möglicherweise erneut ins Krankenhaus, um eine Ernährungssonde gelegt zu bekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur APcom unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle berichtete. Aus dem Umfeld des Vatikan wird dies allerdings als Spekulation abgetan.

 Muss Papst Johannes Paul II. wieder in die Klinik?

Muss Papst Johannes Paul II. wieder in die Klinik?

Foto: AP

Seit ihm vor einem Monat bei einer Luftröhrenoperation eine Atemkanüle eingesetzt wurde, habe er Schluckbeschwerden. Eine Entscheidung über einen abermaligen Klinikaufenthalt sei aber noch nicht gefallen, hieß es nach den Informationen der Agentur..

Der "Corriere della Sera" berichtete am Dienstag ebenfalls von einer möglicherweise bevorstehenden weiteren Einlieferung ins Krankenhaus. Die Atemkanüle müsse kontrolliert werden, schrieb die Zeitung. Den Ärzten bereiteten außerdem die anhaltenden Schluckbeschwerden des 84-Jährigen Sorgen. Es werde erwogen, seine Ernährung umzustellen.

Eine Stellungnahme des Vatikans war zunächst nicht erhältlich. Eine Sprecherin der Gemelli-Klinik, in der Johannes Paul Ende Februar operiert worden war, bezeichnete den Bericht als Spekulation.

Der Arzt des Papstes im Vatikan, Renato Buzzonetti, sagte der Zeitung "La Repubblica", er betrachte den Gesundheitszustand des Papstes "einigermaßen gelassen". In der Öffentlichkeit war die Sorge um das Kirchenoberhaupt durch seinen kurzen Auftritt am Ostersonntag gewachsen. Der Papst wollte von seinem Fenster über dem Petersplatz aus den Segen "Urbi et Orbi" sprechen, brachte aber kein Wort hervor. Am Ostermontag zeigte sich der Papst anders als in den Jahren zuvor gar nicht.

(ap)
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