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Messerangriff im Bus: Palästinenser tötet israelischen Soldaten

Messerangriff im Bus : Palästinenser tötet israelischen Soldaten

Nach dem Messerangriff eines Palästinensers ist ein 18-jähriger israelischer Soldat am Mittwoch seinen Verletzungen erlegen. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld bestätigte, der Soldat sei im Krankenhaus gestorben.

Er war zu einer Notoperation gebracht worden, nachdem der 16-jährige Palästinenser am Morgen in einem Bus im Norden Israels immer wieder auf ihn eingestochen hatte. Den Angaben zufolge erlitt er auch schwere Verletzungen am Hals.

Der Vorfall ereignete sich, als der Bus in den zentralen Busbahnhof der Stadt Afula einfuhr. Der Polizeisprecher sagte, man gehe von einem "nationalistisch motivierten Anschlag" aus. Der Angreifer halte sich illegal in Israel auf und sei festgenommen worden.

Der israelische Rundfunk berichtete, er habe im Verhör angegeben, Verwandte von ihm seien in israelischer Haft. Der Jugendliche aus Dschenin im nördlichen Westjordanland habe mit der Tat dagegen protestieren wollen, dass sie keine Besuchsrechte hätten. Den Angaben zufolge wurde der Palästinenser verletzt, als andere Businsassen ihn nach dem Angriff überwältigten. Er werde ärztlich behandelt.

(dpa)