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Textildiscounter Kik könnte betroffen sein: Pakistans Todesfabrik exportierte nach Deutschland

Textildiscounter Kik könnte betroffen sein : Pakistans Todesfabrik exportierte nach Deutschland

Die Textilfabrik in Pakistan, in der vor einer Woche mehr als 250 Menschen verbrannten, hat auch nach Deutschland exportiert. Die Firma Ali Enterprises habe ein Unternehmen mit dem Namen "Kik oder Kic" beliefert. Der Textildiscounter Kik kündigte eine Stellungnahme an.

Die Firma Ali Enterprises, zu der die abgebrannte Textilfabrik gehörte, habe mit mindestens einem deutschen Partner zusammengearbeitet, sagte der Vorsitzende des Unternehmerverbandes PRGMEA, Shehzad Saleem, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Der Textildisounter Kik aus dem westfälischen Bönen kündigte dazu eine Stellungnahme an. In der Fabrik gab es auch so viele Opfer, weil der Arbeitsschutz nicht eingehalten worden war.

Der Sprecher der Polizei in Karachi, Shakil Arain, bestätigte gegenüber der dpa Geschäftskontakte von Ali Enterprises nach Deutschland. Angaben zu Partnerfirmen machte er jedoch nicht.

Das Feuer war am Dienstag vor einer Woche in der Fabrik ausgebrochen und hatte mehrere Stunden gewütet. Da Notausgänge fehlten und Fenster vergittert waren, kamen mindestens 258 Beschäftigte ums Leben. Die Todesfabrik liegt in einem Industriegebiet der Hafenstadt Karachi im Süden Pakistans.

(lnw)